Was muss ich da gerade noch feststellen? Ich hab ja noch gar nichts über über meinen Ausflug nach Deutschland geschrieben. Ich war zusammen mit Andy (im Bild) am 14. Oktober in Hockenheim das Finalrennen der DTM sehen.

Am besagten Sonntag schnell nach Hockenheim fahren, das Rennen sehen und wieder zurück. Das ist eine für mich nicht alltägliche Strecke. Aber mit meinem neuen Seat Leon Cupra (mensch, da gibt es ja auch noch keinen Blog drüber….) war das ja nur halb so wild. Netter Nebeneffekt: Ich konnte mein neues “Spielzeug” mal etwas ausfahren. Hätte es nicht so viele Nebelwände zwischen den sonnigen Abschnitten gehabt, hätte ich sicher die Limite des Fahrzeuges austesten können. So aber blieb es bei 240 Sachen, das der auf gut 300 PS gedopte Seat mit 5000 Touren ohne Probleme erreichte.
In Hockenheim dann angekommen wurden wir mit Shuttle-Bussen zur Rennstrecke gefahren. Dort gingen wir dann zuerst mal ins Fahrerlager (+20€) alles etwas ansehen. Das macht einen Grossteil der Atomsphäre der DTM aus. Die Porsches des Supercups kamen gerade von der Strecke rein und man konnte die Wagen Hautnah erleben. Während die Mechaniker noch an den DTM- und den GT-Wagen rum schraubten, konnten wir viele Fotos schiessen. Die sind wieder in meiner WebGallery zu finden.
Nachdem wir fast jeden Winkel des Fahrerlages fotografiert hatten, begaben wir uns dann langsam zu unseren Plätzen. Wir waren auf der Südtribüne in den oberen Rängen (Ticket 41€). Der Platz war super – wenn man ihn dann mal gefunden hatte. Die Logik der Nummerierung war nicht gerade logisch, was mir auch ein paar Platzanweiserinnen bestätigen mussten. Wie auf den Bildern ersichtlich war das Wetter absolutes Premium – aber trotzdem “frisch”. Das Rennen dann war sehr spannend. Auf den hinteren Rängen gab es immer wieder Überholmanöver und Platzierungsverschiebungen, welche das Rennen extrem kurzweilig machen.
Und der Sieger war eigentlich auch schon fast klar: Der Herr Ekström wurde zwar nur Zweiter, aber mit den Punkten der vergangenen Rennen reichte das trotzdem für den Saisonsieg.
Nach dem Rennen dann machten wir noch eine kurze Imbiss-Pause bevor wir uns via Shuttle-Bus wieder zum Auto begaben und uns auf eine Heimreise im Stau einstellten. Dieser aber blieb bis kurz vor Basel aus – was uns eigentlich erstaunte. So waren wir dann aber wieder um ca. 2000 Uhr zu Hause.
Alles in allem war das ein sehr eindrückliches Erlebnis. Ich kanns jedem Auto-Fan nur empfehlen. Aber das sollte anhand der Fotos ja schon klar sein… Da muss ich wieder mal hin. Nächstes Jahr aber überschneidet sich das Rennen aber wohl mit meiner geplanten Tokio-Reise. Daher mal sehen…