Dank der Übernahme der CinePilatus-Gruppe durch die Kitag-Gruppe hat sich ein entscheidender Punkt für uns als Kinogänger verändert. Endlich können auch wir in der Zentralschweiz von der CinéCard profitieren. Diese eröffnet zusammen mit der Homepage und der Handy-Anwendung von Kitag komplett neue Möglichkeiten, Tickets zu reservieren oder gleich zu erwerben.
Nun gut, was erhält man, wenn man die einmalige Grundgebühr von 60 Franken zahlt? Nach wenigen Tagen (bei mir waren es 2 Tage) erhält man die CinéCard zustegestellt, zusammen mit dem monatlichen Filmmagazin CloseUp. Das Magazin erhält man denn als CinéCard Besitzer auch monatlich zugestellt.
Weiter hat man so ab sofort die Möglichkeit, online Tickets sitzplatzgenau zu reservieren oder auch gleich zu kaufen. Erworbene Tickets können dann gleich zu Hause ausgedruckt werden, so dass das Anstehen an der Kinokasse gleich entfällt. Wenn man Tickets reserviert hat, ist das Vorgehen eigentlich das gleiche wie bei einer telefonischen Reservierung. Man erhält eine Nummer, welche an der Kasse angegeben werden muss.

Das ist aber noch nicht alles. Als CinéCard Besitzer erhält man die Möglichkeit an Vorpremieren zu gehen, oder ganz einfach fast täglich verbilligt ins Kino zu gehen. So kostet zum Beispiel der Eintritt an jedem Dienstag als Kartenbesitzer nur 12 Franken. Selber Preis gilt unter anderem auch an den Nocturne-Vorstellungen am Freitag und am Samstag. Diese Vorstellungen geben dann auch noch so genannte PriorityPoints, welche man dann wieder gegen Popcorn oder Gratiseintritte einlösen kann.
Gestern konnte ich nun meine Karte schon mal etwas testen und auch Kuschti konnte seine Karte für die Nocturne-Vorstellung von “Eastern Promises” noch zum Einsatz bringen. Ich habe uns für “I am Legend” zwei Tickets online gekauft, und dann noch 2 weitere Tickets für die Mädels reserviert (“KeinOhrHasen“). Der Kauf funktionierte bestens – die reservierten Tickets aber konnte ich nicht abholen, da ich die Abholnummer nicht zur Verfügung hatte. Auch auf dem Mobile-Portal der Kitag konnte alles abgefragt werden, ausser eben dieser Nummer. Und bis ich dann meine Mutter telefonisch soweit hatte, dass Sie mir auf dem Portal die Nummer raus suchen konnte, war diese schon aufgelöst worden – obwohl eine Reservierung mit der CinéCard bis 20min vor Filmstart bestehen bleiben sollte (entgegen den 45min bei einer Reservierung ohne Karte).
Fazit bleibt aber, dass die Karte als Zahlungsmittel, die Kitag-Homepage als Reservierungs- und Ticketkaufplattform, als auch die Mobile-Anwendung, welche ebenfalls ein sitzplatzgenaues Reservieren oder Kaufen ermöglicht, mich jetzt schon zu überzeugen vermochten.