Commadore 64, oder: wie alles begann

Wie ich gerade im Tagi online lese, hat jemand seinen Commadore 64 für 5’000 Franken verkauft. Wenn ich da die Bilder so ansehe, kommen bei mir wieder nostalgische Gefühle auf. Ach waren das noch Zeiten, als das Betriebssystem binnen weniger Sekundenbruchteilen hochgefahren war. Von so was kann man heute nur noch träumen. Eigentlich brauchen heute Betriebssysteme ja immer länger zum Starten…

Und genau: Summer Games. Wie haben wir hier die Joysticks gequält. Ich bleib immer noch bei meiner Theorie, dass das Spiel von Joystick-Herstellern subventioniert war. Bei Kollegen gingen die Dinger haufenweise dahin… nur mit diesem Spiel.

Ach, da war die Welt noch in Ordnung. Und trotzdem: diese Kiste war mein Verderben. Animierte Sprites haben mich damals dazu bewogen, Seitenweise Codezeilen aus Zeitschriften abzutippen, nur um am Schluss einen Ballon über den Bildschirm fliegen zu sehen (ok, bei mir flog nur irgendein Pixelhafen vorüber, musste mich beim Bit-Zählen wohl verrechnet haben).

Und trotzdem blieb ich am Ball. Auf die Basic-Sprache folgte Turbo Pascal in DOS, dann Visual Basic auf Windows und heute schreib ich C# im Büro und lerne noch den C-Syntax, um auch auf dem iPhone einen Ballon über den Bildschirm fliegen zu sehen…

2 thoughts on “Commadore 64, oder: wie alles begann

  1. hehehe ich stecke auch gerade in meiner gamer nostalgie fest. ich bin schon bereit xp auf meinen mac zu knallen um mal wieder zu siedeln.

  2. @rouge
    XP auf den Mac? Dann muss es aber schon ein ganz schlimmes Verlangen sein, die Siedler mal wieder wuseln zu sehen. Also ich kann mich noch zurück halten und werd noch nicht gleich das Commadore 64 OS auf meinen MacMini installieren ;-)
    Gibt es eigentlich “Die Siedler” nicht auch für Mac?

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