Adrian's Blog

Battlefield Bad Company

Letzten Samstag war es soweit, ich erwartete Battlefield Bad Company. Ich stand also um ca. 10:00 Uhr auf und torkelte auf direktem Wege runter zum Briefkasten. Dabei ist mir noch die neue Nachbarin entgegen gekommen, welche mich lächelnd grüsste… musste wohl an meiner Schlafzimmer-Frisur und dem Kissenabdruck im Gesicht gelegen haben…

War mir aber egal, ich wollte nun zocken! (So läuft das, wenn man Prioritäten hat). Also Disc auspacken und einlegen. Ich habe mich dann gleich an die Solo-Kampagne gemacht. Dabei wollte ich es so starten, dass ich möglichst bald auch Erfolgserlebnisse habe und startete mit dem Schwirigkeitsgrad „Leicht“. Ja, als ich dann den ersten von ±7 Levels durch hatte, bekam ich aber kein Achivement. Also kurz nachsehen. Achivements gibt’s erst ab „Normal“. Ok, Neustart und den Level nochmals auf „Normal“ spielen, was im Nachhinein nicht merklich schwieriger war. Mein Aiming hatte sich dafür auch wieder etwas eingespielt. Zuvor war das noch mit einkreisenden Bewegungen und Dauerfeuer etwas ineffizient…

Aktuell bin ich mit der Solokampagne fast durch, glaube ich (für Insider: Ich muss Brücken sprengen, damit die Panzer nicht mehr drüber kommen) – was aber nicht heisst, dass die Kampagne extrem kurz ist…. Mein Fazit des Solo-Parts habe ich dennoch schon gezogen: Auf der einen Seite macht das Teil alleine schon sehr viel Spass. Die Grafik finde ich overall ok – also ist keien neue Messlatte, aber mies siehts nicht aus. Lustig und effizient zugleich sind die fast komplett zerstörbaren Gebäude. Der Sound ist fast schon auf Call-of-Duty-Level (bombastische Explosionen, Musikuntermalung), hat aber bei Zwischensequenzen einen kleinen Bug mit der Lautstärke. Die Story ist mal was neues und macht Spass. Auch die Charaktere finde ich sehr unterhaltsam.

Im Solopart fand ich auch die Fahrzeuge sehr spassig. Mit dem Golfplatz-Wägelchen auf einen Wachtturm zuzufahren war schon lustig, mit dem Helikopter Wälder flach zu legen machte nicht weniger Spass und dann mit dem Boot auf dem genial dargestellten Wasser der Sonne entgegen und den Raketen aus dem Weg zu fahren rundete das Fahrerlebnis schön ab.

Auf der anderen Seite aber hatte die Kampagne auch schon so ihre Schattenseite. Und ich wusste da nie so recht, ob das schon ein Trimming auf den Onlinepart war. Denn: Eigentlich ist es ja extrem super, dass die Gegner die ich schon mal von der Karte befördert habe auch nach meiner Wiedergeburt nicht zurück gesetzt werden (gilt fast immer), aber mein Respawn ist entweder direkt vor der Mündung des gegnerischen Panzers (und zwar genau dort) oder aber so weit entfernt, dass ohne ein Fahrzeug (welche mir mit der Zeit auch mal ausgingen) ein mehrminütiger Marsch bevor stand (Für Insider: Spawn Kloster, Ziel Küste). Das war etwas demotivierend.

Dennoch bleibt uner dem Strich eine sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Solo-Kampagne, welche ich ziemlich sicher auch noch auch “Schwer” angehen möchte. Gespannt bin ich nun aber, ob das Teil auch im Multiplayer das hält, was Soulwounder versprochen hat. Dazu wären aber noch ein paar Rekrutierungen in die “B”-Company nötig. Bis jetzt hat Soulwounder, Kuschti und ich das Spiel. Wer wäre sonst noch dabei?

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