Am 04. Oktober startete bekanntlich unter Swiss-Flug nach Narita Tokyo, Japan. In Zürich Kloten aber merkten wir plötzlich, dass unser Stromversorgungskonzept einen gravierenden Fehler hat: Mein Reiseadapter hat nur einen Eingang für 2 Phasen, aber wir haben Netzteile für zT 3 Phasen dabei. Ok, also noch schnell in die Migros ein passendes Stück holen. Danach aber das verdiente Abreisebier.
Wir starteten um ca 1300 Uhr und kamen Ortzeit ca 07:15 Uhr am darauf folgenden Tag an (7 Stunden Zeitverschiebung). Die Plätze vor dem Notausgang sind wirklich super (danke an Markus). Da hat man echt viel Beinfreiheit – konnte meine Beine voll durchstrecken und es wäre noch mehr Platz da gewesen. So liesen sich die ca 11h Flug gut aushalten.
Essenstechnisch hätte es zwar besser sein können (wenn ich gefragt werde, ob ich Hühnchen oder Ravioli will und ich mich für Hühnchen entscheide, dann wäre es schon toll, wenn da auch eine Menge besagten Tieres drin wäre, welche diese Frage berechtigt.), aber sonst war der Flug sehr ruhig. Mit dem Entertainment-System konnte man sich die Zeit ebenfalls etwas verkürzen. Bloss Schlaf fand ich in erwartungsgemäss nicht.
In Tokyo angekommen ging es als erstes mal darum, unseren RailPass einzulösen. Also stellten wir uns mal in die Reihe der wartenden Touris an. Die Wartezeit konnte mit dem Studium des Bahnnetztes in Tokyo (ohne U-Bahn) verkürtzt werden
Danach stärkten wir uns dann mal im nächsten StarBucks bevor wir uns auf die über 1h lange Zugreise vom Flughafen in die Stadt machten. Im Starbucks aber schon die erste Erkenntnisse: Einerseits wären wir voll aufgeschmissen, wenn da die englischen Begriffe fehlen würden und andererseits ist das Zeug hier ja billiger als in der Schweiz!
Dann übten wir noch etwas mit den Prozessen von Zügen (Stichwort: Only for reservated Seats) bevor wir dann endlich in einem fast leeren Zug in Richtung Shinjuku reisten. In Shinjuku ist unser Hotel, das Keio Plaza.

Dass an diesem Bahnhof an normalen Tagen bis zu 3.5 Millionen Menschen täglich verkehren, haben wir am Sonntag noch nicht gewusst. Von da waren es dann noch gut 5min. zu Fuss (also nachdem man den Bahnhof mal verlassen hatte) und wir hatten das Tagesziel erreicht. Leider war es aber noch etwas zu früh für den Check-In, daher gingen wir dann noch etwas essen. Der Burger-King um die Ecke bot uns da noch etwas nicht zu kulinarische Kost… Danach gingen wir dann auf unser Zimmer, wo wir kurz darauf einschliefen – mitten am Nachmittag.
Ich könnte nun noch schreiben, was wir heute (bzw. auch schon wieder gestern) so erlebt haben, aber so langsam gibts hier Lichterlöschen (Ortszeit: 05:17)