6 Tage HTC Sensation

Ja, was soll ich sagen: Smartphones wechsle ich “hie und da” mal wieder. Das Samsung Galaxy S hat mich nun schon viele Monate begleitet. Leider nicht immer zur vollen Zufriedenheit. Gerade das Taskmanagement hat mich auf dem SGS (Android 2.2) öfters enttäuscht, wurde das Gerät doch schnell mal langsamer oder der Akku litt unter zu vielen laufenden Apps. Und auch KIES, die Desktop-Software ist nicht über “jeden Zweifel erhaben”… Daher machte ich dann auch mal einen Abstecher zu Windows Phone 7 mit dem Samsung Omnia7, welches mir sehr gut gefallen hat. Deutlich wertigere Verarbeitung, schnelles OS und einheitliches UI machen beim Omnia7 wirklich Spass. Einzig die magere App-Auswahl lies mich wieder mein SGS hervor holen. Das kürzlich erschiene Update auf 2.3.3 machte die oben genannten Probleme dann auch deutlich geringer: Das Ding wurde schneller, stabiler und hatte auch ein paar neue Details drin.

Dennoch: Ich wollte mal einfach wieder was neues. Und eine Vertragsverlängerung konnte ich ja schon seit fast einem Jahr mal wieder in Anspruch nehmen. Also war nur die Entscheidung pendent, welches Gerät: Samsung Galaxy S2 oder HTC Sensation. Super AMOLED Plus vs. qHD LCD. Nochmals Samsung oder mal wieder ein HTC (hatte ja vor gut 2 Jahren auch schon mal ein Hero).

Die Entscheidung field auf das HTC. Auf der Heimfahrt vom Swisscom-Shop blieb dann noch mein Auto stehen (Lichtmaschine,… andere Geschichte), weshalb ich während der Wartezeit auf den Pannendienst schon mal mit dem HTC zu spielen anfing. Viele Umsetzungen gefielen mir von der ersten Sekunde an sehr gut. HTC hat an viele kleine Details gedacht.

Nach weiteren Tagen mit dem Gerät konnte ich mir echt vorstellen, dass ich es länger behalten will. Nur ganz wenige Punkte würde ich noch verbessern: Der Wecker sollte vielleicht nicht gleich mit der eingestellten Lautstärke starten (SGS dimmt ein) und/aber der Lautsprecher dürfte in Max-Stellung lauter sein.

Mein HTC Sensation nach 6 Tagen

Aufmerksame Leser werden die Vergangenheitsform bemerkt haben, mit welcher ich über das HTC schreibe. Der Grund dürfte nach dem Bild oben auch klar sein. Leider scheint es mir nicht gegönnt zu sein, mich weiterhin am HTC zu erfreuen. Am 6. Tag mit dem Gerät passierte das Unglück. Eigentlich funktioniert es noch, inkl. Touchscreen, aber die Scherben fallen teilweise bereits heraus oder schneiden zumindest am Finger (ans Gesicht halt ich das Ding nicht mehr).

Ich hab nun mal HTC den Fall geschildert, ob sich das reparieren lässt und habe auch einen Reparaturdienst aktiviert. Wenn man es wieder hin kriegt (mit vernünftigem Aufwand), wäre das toll (würde ja nebst der Autoreparatur nicht mehr schwer ins Gewicht fallen). Aber falls es aber ein wirtschaftlicher Totalschaden ist…

Hattet ihr vielleicht schon mal so ein Fall? iPhones waren ja auch schon oft so ähnlich zu sehen. Inputs wären sehr willkommen.

UPDATE 06.07.11: Hab das Telefon gestern nun auf geheiss von HTC der Swisscom zur Reparatur gebracht. Dauere 2-3 Wochen, soll ca. 180 Fr. kosten.
Interessant: Man hat mir gar keinen Beleg oä mitgegeben. Ich bin einfach mit einem Telefon weniger aus dem Shop raus… hmmm… ja, wird wohl stimmen… hoff ich…

Canon Scanner P-150m – erste Eindrücke

Wer meinen Twitter-Stream verfolgt, hat vielleicht mitbekommen, dass ich einen Scanner gesucht habe. Grund hierfür war der Plan, einen Grossteil meiner privaten Dokumente (Belege, Rechnungen,…) digital abzulegen. Es soll also ein erster grosser Schritt in Richtung papierlosem Büro erfolgen… so gut es geht: Verträge behalte ich auf Papier!

Nach langer Recherche habe ich mich gegen ein (deutlich billeriges) Multifunktionsgerät entschieden, und mir einen reinen Dokumentenscanner angeschafft – einen Canon P-150m.

Nachfolgend ein kleines Video vom Auspacken, bis zum ersten Scan

Was lässt sich bis jetzt sagen: Scanner haben sich arg weiter entwickelt. Ich hatte mal einen Mustek Flachbett-Scanner mit SCSI-Karte für ein ISA-Slot! yeah… Den Canon hier nun aber steckt man einfach via USB ein (kein Netzteil, nur opt. 2. USB-Kabel für mehr Power), und beginnt mit Scannen – zumindest auf dem Mac muss nichts installiert werden. Ob bei Windows noch ne TWAIN-Treiber-Installation notwendig ist, weiss ich nicht.

Es gibt nette Optionen: So kann ich in meine Programme direkt scannen. Ich kann den einen Knopf am Scanner selbst konfigurieren, so dass ein Scan in iDocument (Post folgt) direkt erfolgt. Heisst für mich: Ich komme mit nem Dokument ins Büro, öffne den Scanner, Mac erwacht aus Ruhemodus, da USB-Aktivität, ich lege Dokument ein, drücke die Taste und fertig. Damit ist das Dokument als PDF in iDocument abgelegt. Alternativ kann man auch direkt in Evernote scannen – was ebenfalls problemlos funktioniert.

Ja, bis jetzt bin ich glücklich. Der Scanner hat nun aber noch hunderte von Dokumenten vor sich. Mal sehen, wie er sich hält.

Erste Tests mit Zwischenringen

Hab heute kurz mal mit den Zwischenringen rum gespielt. Dabei musste ich noch einen kleinen Makel bei meinen 3 Stück (12mm, 20mm, 36mm) feststellen: beim 20′iger war die mechanische Blendensteuerung irgendwie kaputt… nachdem ich den kurz mal komplett zerlegt hatte, den Makel repariert und dann alles wieder ohne Rest-Teilen in 1 Stück zurück geschraubt hatte, ging er dann.

Nun, mit dem 105′er Makro Objektiv krieg ich bis jetzt nichts nahes hin. Mit dem Lensbaby wars dann deutlich einfacher… und mit dem AF-S 35 f/1.8 passte es dann (Setup im Bild oben)… wenngleich… “passen” ist da wohl der falsche Begriff. Für das nachfolgende Bild hatte ich einen geschätzten Abstand von Frontlinse zum Papier von ca. 1cm. Das Objektiv lag eignetlich auf dem Papier auf… und nur ein kleiner Spalt bot dem SB-900 Blitz noch die Möglichkeit, entfesselt etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Ich war eigentlich überrascht, mit solch einfachen Mitteln ein solches Makro hinzukriegen. Wenn man die Original-Aufnahme mit der Lupe (Aperture) noch etwas vergrössert, wurde ich gleich nochmals überrascht. Man sieht die Toner-Partikel (oder so) und die effektiven Fasern des Papiers.

Werde nun mal in-House noch ein paar Setups an Objektiven und Anzahl/Auswahl Zwischenringen testen, bevor ich mich dann mal an “Real-Life”-Motiven wage. Der DoF beim Setup oben war schon etwas zu extrem, als dass ich den so noch in der Natur nachstellen kann… wenngleich… ein Filter davor und ich hätte genügend Schutz. Aber hab auf 52mm nur ne Nahlinse… hmmm… ;-)