Tokio 2008

Mal wieder stöbere ich so durch meine Aperture-Library und bin auf dieses Foto gestossen. Irgendwie passt mir das Bild im Moment recht gut, zeigt es doch ein Tokio/Japan, das noch in Ordnung war…

Tokio am Abend

Das Foto entstand während einem Gewitter im Oktober 2008, vom Government Building aus, fotografiert durch eine Glasscheibe. Dachte zwar, dass wenn ich das Objektiv an die Scheibe anlege, es keine Reflexionen geben würde… Und der Grund warum es nie auf Flickr (oder fotocommunity) kam, sind aber genau diese störenden Reflexionen, welche es trotzdem irgendwie schafften ins Bild zu kommen.

UPDATE: interessant… hätte ich nun nicht erwartet, aber 2008 hab ich wohl mehr hochgeladen, als ich das heute tun würde… auf Flickr ist das Original ja vorhanden.

the truth behind polarlight-photos

Aurora Borealis - Polarlicht - Nordlicht

Dieses Bild schoss ich letzte Woche in einem Fjord in Nord-Norwegen. Sieht super aus, nicht? Das alleinige knipsen des Bildes bei -10° und einem eisigen Wind aber war nur der erste Teil für dieses Ergebnis. Denn das geknipste Foto sieht ein bisschen anders aus:

DSC_4645 - so kam es von der Kamera

Wie ihr seht, sah das Originalbild sehr schwammig aus, hatte Wetter-bedingt einen viel zu grünen Dunst um das Polarlicht herum und die Berge waren ebenfalls zu grün. Okey, meine 15sec Belichtung sind daran sicher auch nicht ganz unschuldig ;-)

Für die Nachbearbeitung/Verfeinerung des Bildes ist Viveza2 von Nik Software sehr empfehlenswert. Damit lässt sich selbst aus Fotos, welche man “weg werfen” würde (als ob ich mal was löschen würde… ;-) ), viel rausholen. Ein paar Korrektur-Punkte waren aber für dieses Foto oben nötig:

Bearbeitung des Polarlicht-Bildes mit den Korrekturpunkten in Viveza2

Und nein: nicht jedes Polarlicht Foto braucht so eine aufwändige “Viveza-Korrektur”. Wenn das Equipment kürzere Verschlusszeiten bei den Bedingungen ermöglicht ohne gleich zu rauschen wie blöd, dann lassen sich auch mit einfacheren/schnelleren Mitteln super Bilder erstellen. Eine Tonwert-Korrektur alleine holt oft schon viel heraus.

Bei dieser relativ geringen Polarlicht-Stärke (3/10 glaube ich war es) nimmt das menschlichen Auge das oben abgebildete Ereignis nicht so auf. Dafür ist es einfach viel zu träge. Dennoch schaute ich beim ersten richtigen Nordlicht gebannt in den Himmel und vergas für einen Moment, dass ich noch Fotos machen wollte.

“My Jazz” – Photo-Fundstück

"My Jazz" - Fundstück

Da räumt man mal seine Aperture-Fotobibliothek etwas auf, reorganisiert Alben und Projekte, und stolpert so über Fotos, welche man damals eigentlich gelöscht hätte… aber dieses “aus der Hüfte” geschossene Foto werde ich definitiv nicht löschen. Ich find es heute sogar irgendwie gut! Oder drifte ich geistig nun völlig ab? Tut mir womöglich der Arbeitsentzug nicht gut?