
Aurora Borealis - Polarlicht - Nordlicht
Dieses Bild schoss ich letzte Woche in einem Fjord in Nord-Norwegen. Sieht super aus, nicht? Das alleinige knipsen des Bildes bei -10° und einem eisigen Wind aber war nur der erste Teil für dieses Ergebnis. Denn das geknipste Foto sieht ein bisschen anders aus:

DSC_4645 - so kam es von der Kamera
Wie ihr seht, sah das Originalbild sehr schwammig aus, hatte Wetter-bedingt einen viel zu grünen Dunst um das Polarlicht herum und die Berge waren ebenfalls zu grün. Okey, meine 15sec Belichtung sind daran sicher auch nicht ganz unschuldig ;-)
Für die Nachbearbeitung/Verfeinerung des Bildes ist Viveza2 von Nik Software sehr empfehlenswert. Damit lässt sich selbst aus Fotos, welche man “weg werfen” würde (als ob ich mal was löschen würde… ;-) ), viel rausholen. Ein paar Korrektur-Punkte waren aber für dieses Foto oben nötig:

Bearbeitung des Polarlicht-Bildes mit den Korrekturpunkten in Viveza2
Und nein: nicht jedes Polarlicht Foto braucht so eine aufwändige “Viveza-Korrektur”. Wenn das Equipment kürzere Verschlusszeiten bei den Bedingungen ermöglicht ohne gleich zu rauschen wie blöd, dann lassen sich auch mit einfacheren/schnelleren Mitteln super Bilder erstellen. Eine Tonwert-Korrektur alleine holt oft schon viel heraus.
Bei dieser relativ geringen Polarlicht-Stärke (3/10 glaube ich war es) nimmt das menschlichen Auge das oben abgebildete Ereignis nicht so auf. Dafür ist es einfach viel zu träge. Dennoch schaute ich beim ersten richtigen Nordlicht gebannt in den Himmel und vergas für einen Moment, dass ich noch Fotos machen wollte.