TWWDCBE – oder was ein wahrer Apple-Jünger ausmacht

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Heute lies ich mich mal zu einem Twitter-Bier hinreissen. Dies stand diesmal aber unter einem ganz speziellen Anlass: die WWDC von Apple. @dworni und @pictura haben dazu im Restaurant Kornhauscafé in Bern einen Tisch für 10 Personen reserviert.

Das hies also, dass ich um ca. 16:40 Uhr das Büro verlies, kurz nach Sursee bretterte, um von dort aus zusammen mit @kuschti mit dem Zug nach Bern zu reisen. So waren wir dann um halb Sieben auch vor Ort. Natürlich mit “Ausrüstung”…

Bis um 1900 Uhr dann (Start der WWDC) fanden sich doch ein paar weitere Twitter- und Blogger-Kollegen ein. Es wurden dann aber deutlich mehr als 10 Personen an diesem Geek-Treffen. Fast alle öffneten dann ihre Notebooks und gingen über gesharete Internetverbindungen, welche via iPhones oder UMTS-Sticks hergestellt wurden, online. So verfolgten wir dann die News, welche Apple zu berichten hatte auf den verschiedensten Live-Ticker und teilten unsere Meinungen dazu rege aus.

Lustig fand ich vor allem die Passanten, welche unseren Tisch voll Notebooks (fast alle mit leuchtenden Äpfel) analysieren. Ok, unser Tisch war vielleicht schon etwas “unorthodox”. Eine kleine Impression, wie das etwa aussah, findet man auf einem 12sec-Video von @leumund hier. Weiter gibt es bei @dworni noch ein paar Bildchen.

Alles in allem war es ein sehr amüsanter Abend, da alle gut aufgestellt waren. Das nächste mal muss ich aber wohl zusehen, dass mein MacBook Air über einen voll geladenen Akku verfügt. Ideal wäre dann noch, wenn ich eine Internetverbindung via iPhone ohne Kabel herstellen könnte. Dann würde das iPhone nicht noch zusätzlich den MBA-Akku aussaugen. Somit wäre ich dann auch noch ready, wenn es (dann vielleicht mal) heisst “one more thing”.

18 Stunden iBrick by Itchy

iPhone Developer Program

Ich bin zahlender Kunde des iPhone Developer Programms. Das ist nötig, wenn man eigene Programme für das iPhone entwickelt (oder es zumindest vor hat…). Einer der Vorteile als Mitglied dieses Programms ist, dass man von Betaversionen für das iPhone profitieren kann.

Tja, und so verwende ich ja eigentlich auch schon seit März (oder war es da noch Februar?) die Beta des kommenden iPhone Betriebssystems. Die Beta wird alle paar Wochen erneuert – so zuletzt geschehen am 28. April, wo jeder (oder zumindest fast jeder) Entwickler mit einem Mail auf den Update aufmerksam gemacht wird.

Ich hab mir dann die aktuellste Version gleich aufs Telefon geladen. Diese Aktion aber blieb diesmal zum ersten Mal nicht ohne Konsequenzen. Die Firmware konnte nicht erfolgreich aktualisiert werden, was mein iPhone in den Recovery-Modus versetzte. Für all die, welche diesen Modus nicht kennen, die Kurzversion: Das Geärt bootet nicht mehr, nichts funktioniert. Das Display zeigt nur noch an, dass man es mit iTunes verbinden solle. Telefonate können nicht mehr geführt werden, nix… einfach gar nichts läuft mehr (-> iBrick).

Ich bzw. iTunes versuchte dann das iPhone wieder mit der letzten öffentlichen Firmware zu recovern (2.2.1). Als Betatester aber wird das Gerät in einen Modus geschalten, der ein downgarde verunmöglicht (zumindest hielt dieser Hinweis bei meinem Gerät Wort). Bei Apple findet man zu diesem Problem einen Satz voll Lösungsmöglichkeiten. Aber keine wollte so auf die Schnell funktionieren. Ich hatte dann noch ein Meeting in Luzern, weshalb ich nach dem Meeting noch bei DataQuest ein Besuch abstattete. Vielleicht hätten die mir ja helfen können. Aber die rosarote Version des USB-to-iTunes-Bildes kannten sie nicht. Auch auf einem iMac vor Ort wollte ein Restore nicht klappen – hätte mich zwar auch überrascht.

Nun, des Problems Lösung war, dass ich heute einen neuen User auf Windows erstellte, auf Windows die nötige iTunes Version 8.2 (Prerelease) installierte und dann erneut mit der Beta 4 einen Restore versuchte. Der glückte dann auch… 18h nachdem der erste Update fehl schlug. Es kamen dann noch ein paar SMS von verpassten Anrufen… eins sogar, weil einer meiner Kunden ein effektives Problem hatte…

Und was lernen wir daraus? hmm… nicht immer gleich alles installieren? immer ein Ersatzgerät bereit halten? müsste man wohl… aber so wie ich mich kenne, werde ich daraus wohl nichts lernen. Denn schlussendlich hat ja alles funktioniert. Ich hab OS 3.0 Beta 4 auf meinem iPhone am Laufen.

Apple iMac ist bestellt

Apple iMac

Ich hab mir echt viel Zeit genommen, mich für einen neuen Mac zu entscheiden. Der Grund war, dass ich die Setup-Idee von Anfang Jahr einfach nicht so schnell auf die Seite legen konnte. Nun aber ist es geschehen und ich hab im Apple-Store auf den kasse-Button geklickt.

Mein MacBook Air behalte ich bis auf weiteres, da es das ideale Notebook für unterwegs ist. Ein MacBook Pro hätte wohl mehr Power gehabt aber auch mehr Gewicht. Gerade Leistungstechnisch glaube ich, werde ich nun aber mit dem iMac einen grossen Schritt forwärts machen, habe ich doch aktuell noch meinen 3-jährigen MacMini im Einsatz.

Konkret hab ich mir folgenden Apple iMac zusammen gestellt:

Bildschirmgrösse 24″
Prozessor 3.06GHz Intel Core 2 Duo
Arbeitsspeicher 4GB 1066MHz DDR3 SDRAM
Festplatte 1.0TB Serial ATA Drive
Grafikkarte ATI Radeon HD 4850 512MB

Und mit dem kasse-Button kommt nun wohl auch die schlimmste Zeit eines Apple-Users: Das Warten. Am 16. April hat Apple den iMac auf den langen Weg quer durch Europa geschickt. Wenn alles gut kommt, sollte am 24. April der Mann von TNT an der Türe klingeln… also im Büro, damit die Auslieferung nicht unnötig verzögert wird.