Anfang Dezember 2011 war ich ja für ein paar Tage im Nordosten Äthiopiens. Und heute hab ich von dem Überfall erfahren, der diese Woche genau in dem Gebiet statt gefunden hat, welches auch wir besucht haben. Als ich davon las, war ich sprachlos!

Afar packt Kameraequipment aufs Kamel
Natürlich haben wir die Bewaffnung unserer Begleiter festgestellt; beim Erta Ale (Bild oben) wie auch auf unseren sonstigen Ausflügen hatten wir stets bewaffnete Äthiopier bei uns. Im Dallol sogar speziell noch weitere Soldaten, da wir uns dort effektiv nur noch wenige Kilometer von Eritrea entfernt befanden. Uns wurde auch gesagt, dass dieser Schutz explizit wegen Rebellen aus Eritrea nötig sei.
Rückblickend frage ich mich nun, ob ich mich bei der Reise einem grösseren Risiko ausgesetzt habe, als ich (trotz entsprechenden Reisewarnungen des EDA) angenommen habe. Subjektiv aber fühlte ich mich wirklich nicht in Gefahr dort. Nein, nicht der AK47 unserer Begleiter wegen. Aber sie waren selbst locker drauf, weshalb bei uns Teilnehmern auch keine angespannte Atmosphere entstand…
Mal sehen, ob dieser Vorfall meine Entscheidung bei der nächsten Reise in eine speziellere Gegend unseres Planeten anders fällen lässt. Wie handhabt ihr so was?








