Sonnenstrahlen wecken Pflanzenwelt

…so zumindest wäre die Idee gewesen. Wie man sieht, sieht man nur ein paar Insekten rum huschen. Als Basis für diese paar Sekunden standen 176 Fotos zur Verfügung, welche innerhalb von nicht ganz 90 min geschossen wurden (2/min).

Serienaufnahme Setup mit Nikon AF-S 24-70 f/2.8

Ergänzend kommt noch hinzu, dass ich während der Wartezeit (auf welche ich mal wieder nicht vorbereitet war) mir einen zweiten Kamerabody gewünscht hätte. Da waren so viele Sujets da, welche besonders in der aufgehenden Sonne ein Bild wert gewesen wären. Aber ich wollte die Serienaufnahme nicht unterbrechen.

Sonnenaufgang

Also blieb mir nur das Handy (aktuell: Samsung Omnia 7), dessen Akku ich aber vergessen hatte aufzuladen, was somit auch nicht sehr lange ein “Ersatz” für den DSRL-Body war.

Sonnenaufgang

Nun, was lerne ich daraus:

  • Der Autofokus muss deaktivert werden. Es gibt in der Serie leichte Abweichungen vom Fokuspunkt.
  • Objektiv (Nikon AF-S 24-70 f/2.8) wie auch Wahl von Blendenpriorität ist okey
  • Der Zeitraum muss vergrössert werden, oder aber es müssen sich Pflanzen finden, welche sich bei den ersten Sonnenstrahlen mehr “freuen”
  • Eventuell sollte ich die Blende noch weiter schliessen, um mehr Tiefe zu erhalten… (war f/5.6), ist aber IMHO Ermessenssache
  • Ich benötige etwas während der Wartezeit (nicht, dass es mir neu wäre, dass es bei Foto-Projekten zu Wartezeiten kommen kann)
  • Das Handy müsste auch voll geladen sein

Somit bleibt die finale Frage: Hat es sich gelohnt an einem freien Samstag bereits um 0630 das Bett zu verlassen… und: werde ich sowas wiederholen?
Ganz klare Antwort: Ja!

Tokio 2008

Mal wieder stöbere ich so durch meine Aperture-Library und bin auf dieses Foto gestossen. Irgendwie passt mir das Bild im Moment recht gut, zeigt es doch ein Tokio/Japan, das noch in Ordnung war…

Tokio am Abend

Das Foto entstand während einem Gewitter im Oktober 2008, vom Government Building aus, fotografiert durch eine Glasscheibe. Dachte zwar, dass wenn ich das Objektiv an die Scheibe anlege, es keine Reflexionen geben würde… Und der Grund warum es nie auf Flickr (oder fotocommunity) kam, sind aber genau diese störenden Reflexionen, welche es trotzdem irgendwie schafften ins Bild zu kommen.

UPDATE: interessant… hätte ich nun nicht erwartet, aber 2008 hab ich wohl mehr hochgeladen, als ich das heute tun würde… auf Flickr ist das Original ja vorhanden.

“My Jazz” – Photo-Fundstück

"My Jazz" - Fundstück

Da räumt man mal seine Aperture-Fotobibliothek etwas auf, reorganisiert Alben und Projekte, und stolpert so über Fotos, welche man damals eigentlich gelöscht hätte… aber dieses “aus der Hüfte” geschossene Foto werde ich definitiv nicht löschen. Ich find es heute sogar irgendwie gut! Oder drifte ich geistig nun völlig ab? Tut mir womöglich der Arbeitsentzug nicht gut?