Auch in der Schweiz wird das Thema “Gewalt in Spielen” immer heisser diskutiert. Entgegen aber den sehr einseitigen Darstellungen im deutschen Fernsehen (Stichwort “Frontal”), hat der Kassensturz entgegen meinen Erwartungen einen sehr guten Bericht gebracht. Nachzulesen und -schauen gibts den Beitrag hier.

Der Professor Christian Pfeiffer, der die Wirkungen von Computerspielen genau erforscht haben will, sagt dazu folgendes:
In Verbindung mit anderen Belastungsmerkmalen, beispielsweise bei innerfamiliärer Gewalt oder wenn man sozial am Rande steht, ein Aussenseiter ist, dann gewinnen diese Spiele plötzlich sehr an Bedeutung. Sie sind ein Weg, um Anerkennung zu ernten, Zustimmung zu bekommen. Von da her erhöhen sie das Risiko von Gewalt.
Das ist doch mal eine Aussage, welche nicht primär alle Zocker zu potentiellen Attentätern deklassiert. Herr Beyer Christian von GBase wird im Beitrag ebenfalls befragt. Er gibt eine sehr treffende Antwort auf die Frage, was den Reiz solcher Shooter-Games sei:
Es ist die Atmosphäre, die sehr beengend sein kann. Man muss extrem schnell reagieren, steht unter Stress und psychischer Anspannung. Wenn man aus einer solchen Spielsituation herauskommt, dann hat man etwas gemeistert. Man kann fast ein wenig stolz darauf sein, dass man den Gegner, der die Welt zerstören wollte, zurückgeworfen hat.
Dass die Testkäufe von den Minderjährigen Jungs grösstenteils erfolgreich durchgeführt werden konnten, überrascht mich nicht sonderlich. Gerade bei Online-Käufen ist eine Altersverifizierung angeblich schwer prüfbar.
ABER, An all die Online-Stores da draussen: Habt ihr euch schon mal den Alters-Verifizierungs-Mechanismus von Exsila angeschaut? Da muss ich Angaben von meiner ID (Ausweis) angeben, damit meine Altersangaben als Gültig anerkannt werden, um so die Angebote zu sehen, welche erst ab 18 Jahren freigegeben sind. In meinen Augen wäre das doch eine super Lösung, da man mit den ID-Angaben eigentlich für jeden User genau das anzeigen kann, was er sehen und kaufen darf. Oder wie seht ihr das?