Ich fotographiere gerne. Bei mir ist es aber mehr der Spass am Spiel, das Experimentieren mit Blickwinkeln, mit Einstellungen und ich mag es, das zu sehen, was man nicht täglich wahrnimmt (ie Makro). Dazu eignen sich verschiedene Objektive, welche sich an meine DSLR mounten lassen. Dies hat aber einen Nachteil: Dafür, dass ich gerne mit verschiedenen Objektiven hantiere, sind diese relativ teuer. Aber genau hier schafft der Service Rent-A-Lens Abhilfe: Objektive auf Zeit mieten.
Ich habe den Service und dessen Angebot schon länger beobachtet. Als ich dann diesen Herbst mal wieder an das DTM Finale in Hockenheim pilgerte, sah ich die Gelegenheit, von Rent-A-Lens Gebrauch zu machen. Wie es der Zufall gerade wollte, fand an dem Wochenende auch noch das erste SSLPT (schweizer Segway Laubbläser Polo Tournier) in Interlaken statt. Also gleich zwei Gelegenheiten, Objektive zu testen.



Bestellung
Die Bestellung verläuft relativ unkompliziert. Was man sich aber merken sollte: Objektive sind oft über Wochen im Voraus bereits vermietet. Wenn also ein Objektiv für ein bestimmtes Event gemietet werden soll, ist man gut beraten, die Bestellung frühzeitig abzusetzen.
Ich habe meine Bestellung am 21. September aufgegeben, für eine Miete vom 23. bis 30. Oktober. Die Auswahl war zu dem Zeitpunkt schon eingeschränkt. Daher habe ich mir folgende Objektive gemietet:
- Canon EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM
- Tamron AF 18-250mm f/3.5-6.3 Di II LD
Beide Objektive hab ich mir wie gesagt für eine Woche gemietet, was mich mit Versand und Kreditkartengebühren CHF 146.00 kostete hätte. Da ich aber noch ein Gutschein hatte, konnte ich das Ganze für CHF 133.90 bestellen. Dabei kostete mich das Canon CHF 64, das Tamron CHF 57, der Versand 19 und die Kreditkarte noch 6 Franken. Bei den Versandkosten gilt aber zu beachten, dass das Porto für den Rückversand auch bereits inbegriffen ist.



Lieferung
Wie erwartet habe ich das Objektiv dann pünktlich erhalten in einer grauen Plastikbox. Die Objektive lagen darin in ihrer Originalverpackung, welche wiederum mit den Luftpolster Füllteilen gut verstaut waren. Selbstverständlich erfolgte der Versand versichert mit Unterschrift. Die Objektive waren in einwandfreiem Zustand und ich konnte sofort los legen.
Retournierung
Nach der vereinbarten Miete verpackt man die Objektive wieder so, wie man sie bekommen hat in die graue Box, klebt die beigelegte vorfrankierte Adressetikette auf die Box und bringt das in die nächste Poststelle. Und das ist alles. Auch hier angenehm unkompliziert.
Fazit
Ich werde wieder von rent-a-lens Gebrauch machen. Ich hatte sehr viel Spass mit den Objektiven. Das Tamron war mein eigentlicher Favorit… aber wenn man einmal mit 10mm begonnen hat, schraubt man das Teil fast nicht mehr ab. Ich könnte mir gut vorstellen, auch mal ein Fisheye-Objektiv zu mieten – ein Objektiv, welches ich mir nie anschaffen würde, da ich den Einsatzzweck als zu Speziell betrachte. Ich muss aber auch gestehen, dass es für mich als Canon-User eine viel grössere Auswahl gibt, als für Nikon-Fotografen. Daher ist der Service wohl auch für die Canon-Fraktion attraktiver.
Weiter aber gibt es bei rent-a-lens nicht nur Objektive, was der Name vermuten lässt. Es gibt dort auch sonstiges Zubehör. Und wenn man mal eine bessere Kamera benötigt, findet man auch solche im Angebot. Warum mal nicht eine Nikon D90 testen?







