Get a MacBook Air… meins steht zum Verkauf

MacBook Air

Ich verkaufe mein MacBook Air! Ich hab nach meinem weissen MacBook mir ein Air zugelegt. Der Gewichtsvorteil und die robuste Bauweise waren letzten Juli die Kaufargumente für das MacBook Air. Diese Eigenschaften hat das Gerät auch souverän bis heute beibehalten. Da ich viel unterwegs bei Kunden bin, ist ein Gewicht von 1.36kg mehr als praktisch. Auf der anderen Seite ist das MacBook Air aber trotzdem sehr stabil gebaut. Das Aluminium-Gehäuse ist Apple-typisch hochwertig verarbeitet, so dass nichts schief ist, oder mit der Zeit die Spaltmasse verändert.

Spezifikationen meines MacBook Air’s MB003SM/A

Prozessor Intel Core2Duo, 1,6GHz, 4MB L2-Cache
Arbeitsspeicher 2 GB 667 MHz DDR2-SDRAM
Festplatte 80 GB Festplatte mit 4.200U/Min.
Bildschirm 13,3″ Widescreen-Bildschirm mit LED- Hintergrundbeleuchtung und
Hochglanzanzeige (33,78 cm Diagonale), Nativ-Auflösung: 1280×800 Pixel
Grafikkarte Intel GMA X3100, 144MB shared RAM
Videokamera Integrierte iSight-Kamera
Tastatur Integrierte normalgroße Tastatur mit 79 (ISO) Tasten,
einschließlich 12 Funktionstasten und 4 Pfeiltasten
Sensoren Beleuchtete Tastatur mit Umgebungslichtsensor zur automatischen
Anpassung von Tastaturbeleuchtung und Bildschirmhelligkeit
Maus Multi-Touch-Trackpad mit Unterstützung für Fingerbewegungen für die präzise Zeigersteuerung,
Unterstützt Blättern mit zwei Fingern, Auf- und Zuziehen, Drehen, Streichen,
Streichen mit drei Fingern, Klick- und Doppelklick-Funktion sowie Klicken und Bewegen
WLAN-Adapter AirPort Extreme Wi-Fi-Technologie (basierend auf dem Entwurf
des IEEE 802.11n Standards), kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g
Bluetooth Bluetooth 2.1+EDR (Enhanced Data Rate) Modul integriert
Anschlüsse 3,5mm Audioausgang, USB 2.0, MikroDVI
Lautsprecher Integrierter Monolautsprecher
Mikrophon Internes omnidirektionales Mikrofon
Akku Integrierte 40 Wattstunden Lithium-Polymer-Batterie
Netzteil 45 W MagSafe Power Adapter mit Kabelaufwicklung
Abmessungen Höhe: 0,4-1,94cm, Breite: 32,5cm, Tiefe: 22,7cm, Gewicht: 1,36kg
Software Mac OS X Leopard 10.5.7, iLife’08 (iMovie HD, iDVD, iTunes, iPhoto, Garageband, iWeb)
Zubehör Air Manila Sleeve mit schwarzem Leder, MikroDVI auf VGA, MikroDVI auf DVI, zweites Netzteil, Originalverpackung

Ich hab mir das Gerät wie gesagt Ende Juli 2008 gekauft. Es hat also noch Garantie bis 30.07.09. Eine Garantieverlängerung um 2 zusätzliche Jahre (AppleCare Protection Plan) kann noch innerhalb der Garantiezeit gekauft werden.

MacBook Air Anschlüsse

Wenn das Gerät nun so toll ist, warum verkaufe ich es dann? Gute Frage, habe ich mir selbst auch sehr lange gestellt. Das wohl offensichtlichste Argument ist mein Gadget-Trieb. Ich brauch einfach wieder was neues. Alle anderen (mir rationell vorkommenden) Argumente wie “Batterielaufzeit von 4,5h sind zu wenig”, oder “Leistung reicht für Pro-Photoverwaltung/-bearbeitung mit Aperture nicht aus”, oder “ich brauche ein DVD-Laufwerk” sind wohl erst dann entstanden, als ich nach Gründen suchte, mit denen ich mir den Kauf eines neuen MacBooks legitimieren konnte.

MacBook Air von Oben

Aber nebst all der Schönmalerei für das MacBook Air’s will ich dir natürlich auch die Nachteile nennen. Der Akku reicht im Dauerbetrieb mit via USB angeschlossenem iPhone, welches wiederum via UMTS im Internet hängt, um dieses dann noch via AirPort anderen Notebook’s zur Verfügung zustellen, keine 4,5h! #twwdcbe

Das MacBook Air kommt weiter bei RAW-Photobearbeitung mit Aperture (Photoshop wohl auch) leicht mal in Verzug. Die Leistung ist aber eigentlich auch nicht auf solche Arbeiten ausgelegt – aber in Tokyo (ja mein MacBook Air hat die Welt gesehen…) war nicht mehr nötig. Die nötigen Bildkorrekturen konnte es ausführen – benötigte einfach etwas länger, als mein neuer iMac zu Hause.

Ja, und das mit dem DVD ist weniger ein Nachteil, als vielmehr einfach ein Fakt. Es gibt keins! Wenn man Software installieren will, muss man ein Laufwerk in Netzwerk freigeben oder man legt sich noch ein externes Laufwerk zu. Aber ein Laufwerk war bei mir nur für die Installation von Aperture2 nötig. Alles andere kam eh direkt via Internet.

MacBook Air mit Glossy Screen

Gekauft habe ich das Gerät am 30. Juli 2008 zu einem Preis von CHF 2’568.00 (inkl. der Ledermappe). Später kam dann noch das zweite Netzteil dazu (CHF 109,00). Aufgrund dessen, dass Apple das MacBook Air an der diesjährigen WWDC stark im Preis gesenkt hat, muss ich nun wohl auch meine Preisvorstellungen stark runter schrauben. So stelle ich mir nun einen Preis für das Gesamtpaket von CHF 1’250.00. Wenn man die Vollversion von iLife’09 noch dazu haben will (inkl. Originalverpackung), machen wir den Hunderter voll, womit wir dann bei CHF 1’300.00 wären.

Interessenten melden sich entweder via Kommentar oder direkt an mich via Twitter (dm an @itchych), via Mail (contact.me[at]itchy.ch) oder sonst irgend einer Art ;-) Gleiches gilt für Fragen zum Gerät.

TWWDCBE – oder was ein wahrer Apple-Jünger ausmacht

twwdcbe-in-12-seconds

Heute lies ich mich mal zu einem Twitter-Bier hinreissen. Dies stand diesmal aber unter einem ganz speziellen Anlass: die WWDC von Apple. @dworni und @pictura haben dazu im Restaurant Kornhauscafé in Bern einen Tisch für 10 Personen reserviert.

Das hies also, dass ich um ca. 16:40 Uhr das Büro verlies, kurz nach Sursee bretterte, um von dort aus zusammen mit @kuschti mit dem Zug nach Bern zu reisen. So waren wir dann um halb Sieben auch vor Ort. Natürlich mit “Ausrüstung”…

Bis um 1900 Uhr dann (Start der WWDC) fanden sich doch ein paar weitere Twitter- und Blogger-Kollegen ein. Es wurden dann aber deutlich mehr als 10 Personen an diesem Geek-Treffen. Fast alle öffneten dann ihre Notebooks und gingen über gesharete Internetverbindungen, welche via iPhones oder UMTS-Sticks hergestellt wurden, online. So verfolgten wir dann die News, welche Apple zu berichten hatte auf den verschiedensten Live-Ticker und teilten unsere Meinungen dazu rege aus.

Lustig fand ich vor allem die Passanten, welche unseren Tisch voll Notebooks (fast alle mit leuchtenden Äpfel) analysieren. Ok, unser Tisch war vielleicht schon etwas “unorthodox”. Eine kleine Impression, wie das etwa aussah, findet man auf einem 12sec-Video von @leumund hier. Weiter gibt es bei @dworni noch ein paar Bildchen.

Alles in allem war es ein sehr amüsanter Abend, da alle gut aufgestellt waren. Das nächste mal muss ich aber wohl zusehen, dass mein MacBook Air über einen voll geladenen Akku verfügt. Ideal wäre dann noch, wenn ich eine Internetverbindung via iPhone ohne Kabel herstellen könnte. Dann würde das iPhone nicht noch zusätzlich den MBA-Akku aussaugen. Somit wäre ich dann auch noch ready, wenn es (dann vielleicht mal) heisst “one more thing”.

18 Stunden iBrick by Itchy

iPhone Developer Program

Ich bin zahlender Kunde des iPhone Developer Programms. Das ist nötig, wenn man eigene Programme für das iPhone entwickelt (oder es zumindest vor hat…). Einer der Vorteile als Mitglied dieses Programms ist, dass man von Betaversionen für das iPhone profitieren kann.

Tja, und so verwende ich ja eigentlich auch schon seit März (oder war es da noch Februar?) die Beta des kommenden iPhone Betriebssystems. Die Beta wird alle paar Wochen erneuert – so zuletzt geschehen am 28. April, wo jeder (oder zumindest fast jeder) Entwickler mit einem Mail auf den Update aufmerksam gemacht wird.

Ich hab mir dann die aktuellste Version gleich aufs Telefon geladen. Diese Aktion aber blieb diesmal zum ersten Mal nicht ohne Konsequenzen. Die Firmware konnte nicht erfolgreich aktualisiert werden, was mein iPhone in den Recovery-Modus versetzte. Für all die, welche diesen Modus nicht kennen, die Kurzversion: Das Geärt bootet nicht mehr, nichts funktioniert. Das Display zeigt nur noch an, dass man es mit iTunes verbinden solle. Telefonate können nicht mehr geführt werden, nix… einfach gar nichts läuft mehr (-> iBrick).

Ich bzw. iTunes versuchte dann das iPhone wieder mit der letzten öffentlichen Firmware zu recovern (2.2.1). Als Betatester aber wird das Gerät in einen Modus geschalten, der ein downgarde verunmöglicht (zumindest hielt dieser Hinweis bei meinem Gerät Wort). Bei Apple findet man zu diesem Problem einen Satz voll Lösungsmöglichkeiten. Aber keine wollte so auf die Schnell funktionieren. Ich hatte dann noch ein Meeting in Luzern, weshalb ich nach dem Meeting noch bei DataQuest ein Besuch abstattete. Vielleicht hätten die mir ja helfen können. Aber die rosarote Version des USB-to-iTunes-Bildes kannten sie nicht. Auch auf einem iMac vor Ort wollte ein Restore nicht klappen – hätte mich zwar auch überrascht.

Nun, des Problems Lösung war, dass ich heute einen neuen User auf Windows erstellte, auf Windows die nötige iTunes Version 8.2 (Prerelease) installierte und dann erneut mit der Beta 4 einen Restore versuchte. Der glückte dann auch… 18h nachdem der erste Update fehl schlug. Es kamen dann noch ein paar SMS von verpassten Anrufen… eins sogar, weil einer meiner Kunden ein effektives Problem hatte…

Und was lernen wir daraus? hmm… nicht immer gleich alles installieren? immer ein Ersatzgerät bereit halten? müsste man wohl… aber so wie ich mich kenne, werde ich daraus wohl nichts lernen. Denn schlussendlich hat ja alles funktioniert. Ich hab OS 3.0 Beta 4 auf meinem iPhone am Laufen.