Sonnenstrahlen wecken Pflanzenwelt

…so zumindest wäre die Idee gewesen. Wie man sieht, sieht man nur ein paar Insekten rum huschen. Als Basis für diese paar Sekunden standen 176 Fotos zur Verfügung, welche innerhalb von nicht ganz 90 min geschossen wurden (2/min).

Serienaufnahme Setup mit Nikon AF-S 24-70 f/2.8

Ergänzend kommt noch hinzu, dass ich während der Wartezeit (auf welche ich mal wieder nicht vorbereitet war) mir einen zweiten Kamerabody gewünscht hätte. Da waren so viele Sujets da, welche besonders in der aufgehenden Sonne ein Bild wert gewesen wären. Aber ich wollte die Serienaufnahme nicht unterbrechen.

Sonnenaufgang

Also blieb mir nur das Handy (aktuell: Samsung Omnia 7), dessen Akku ich aber vergessen hatte aufzuladen, was somit auch nicht sehr lange ein “Ersatz” für den DSRL-Body war.

Sonnenaufgang

Nun, was lerne ich daraus:

  • Der Autofokus muss deaktivert werden. Es gibt in der Serie leichte Abweichungen vom Fokuspunkt.
  • Objektiv (Nikon AF-S 24-70 f/2.8) wie auch Wahl von Blendenpriorität ist okey
  • Der Zeitraum muss vergrössert werden, oder aber es müssen sich Pflanzen finden, welche sich bei den ersten Sonnenstrahlen mehr “freuen”
  • Eventuell sollte ich die Blende noch weiter schliessen, um mehr Tiefe zu erhalten… (war f/5.6), ist aber IMHO Ermessenssache
  • Ich benötige etwas während der Wartezeit (nicht, dass es mir neu wäre, dass es bei Foto-Projekten zu Wartezeiten kommen kann)
  • Das Handy müsste auch voll geladen sein

Somit bleibt die finale Frage: Hat es sich gelohnt an einem freien Samstag bereits um 0630 das Bett zu verlassen… und: werde ich sowas wiederholen?
Ganz klare Antwort: Ja!

Projekt switchTVoff, Fazit

Draussen an der Sonne

Meine Woche ohne TV ist rüber. Ich bin nie schwach geworden – habe wirklich nie mal zwischendurch durch die Sender gezappt. Ich habe bemerkt, dass ich doch recht viel Zeit gewonnen habe. Ich habe an der Sonne ein Buch gelesen, habe am Mac divere Arbeiten erledigen können, habe mal wieder auf Xbox, Playstation und Wii gezockt und auch sonst meine Freizeit etwas intensiver genossen. Insofern war das ein sehr erfolgreiches Projekt.

Um es aber nochmals zu nennen: So wirklich einfach war das Unterfangen echt nicht. Es gab mehr als einen Moment, an dem ich nahe dran war, BluewinTV wieder zu starten.

Und jetzt? Zurück ins alte Muster? Nein! Diese Woche hat mir gezeigt, dass ich trotz teils strenger Arbeitstage zu Hause dann mehr machen kann, als einfach vor dem Fernseher hin zu vegetieren. ;-) Gestern – am letzten Tag meines Experiments – habe ich mich sogar auf der Homepage der Hochschlue Luzern “verirrt”. Irgendwie habe ich Lust bekommen, mich mal wieder weiter zu bilden. Auch meine iPhone-App-Projekte habe gewisse Schritte vorwärts gemacht.

Schlussendlich kann ich dieses Vorhaben nur jedem empfehlen. Es hat mir eindruckvoll gezeigt, wie “abhängig” man von dem doofen TV-Programm so ist. Kaum darf man die Kiste nicht mehr einschalten, gerät der Freizeit-Rhythmus aus dem Takt, und das war echt interessant.

Project switchTVoff, Kickoff

Fernsehlandschaft

In letzter Zeit frage ich mich des öfteren, was ich da eigentlich mache. Tagtäglich das gleiche Prozedere: Abends nach der Arbeit komm ich nach Hause, schalte den Fernseher ein, wo idealerweise auch gleich “die Simpsons” laufen. Dann einen Imbiss aus der Küche holen (natürlich in einer Werbepause), um dann gemütlich auf dem Sofa rum zu krümeln (best case).

Und wofür das Ganze? Wegen dem guten und sehr abwechslungsreichen Fernsehprogramm? Ja wohl eher nicht. Vielmehr einfach der Faulheit wegen. Und idealerweise schlägt es prima Zeit tot. Nun gut, ich will das Fernsehn nicht verteufeln. Es erfüllt den einen Zweck prima: Es lenkt vom Alltag ab. Troztdem bin ich der Meinung, dass ich mein Konsum einschränken kann, und meine Zeit besser einsetzten kann, als mir jeden Tag eine Simposons-Folge anzusehen, bei welcher ich schon nach wenigen Sekunden die komplette Story rezitieren kann.

switch TV off

Daher starte ich ein Selbstversuch: 1 Woche kein Fernsehen! (muss mich langsam von der Droge entwöhnen). Nun Warum? Obwohl ich oft völlig erschöpft von der Arbeit heim komme, bin ich der Ansicht, dass sich meine Freizeit besser gestalten lässt. Warum nur eine Woche? Bei meinem Konsumverhalten denke ich, ist das schon mal ein guter Anfang. Zudem möchte ich ja nicht als Endziel vollkommen ohne Fernsehen leben. Gewisse/selektive Sendungen machen mir schon Spass. Diese werden während diesem ersten Feldversuch vom Festplattenrecorder aufgezeichnet.

Denn wenn die 40 Zoll Flüssigkristalle schon mal zum Leuchten gebracht werden, darf das auch für einen von mir ausgewählten Film sein – oder auch mal wieder ein Konsolenspiel. Und warum nicht mal wieder ein Buch lesen. Auch ein paar Privatprojekte haben sich angestaut, wurden aber aus lauter Faulheit stehts liegen gelassen.

(Wir sprechen im Übrigen hier von den paar Abenden, welche ich nicht zusammen mit Kollegen im Kino oder vor einem Hopfengetränk verbringe… könnte aus dem Text heraus falsch interpretiert werden…)

Offizieller Start der fernsehlosen Woche: 01. Mai 2009. Ich bin eigentlich echt gespannt, wie sich dieses Feldexperiment entwickelt. Updates erfahren Interessierte hier oder sonst via Twitter.

UPDATE 04.05.09: Wochenende überstanden
Am Freitag hat diese Aktion ja gestartet. Am Abend dann die erste Hürde: Abendessen neu “definieren”. Ich ass einfach fast permanent vor der Glotze. Wenn das Teil aber aus ist, ist es voll doof. Aber für etwas hat man ja mal einen Esstisch gekauft.

Am Samstag dann anstelle von Aufstehen, Wetter kontrollieren und TV einschalten, frühstückte ich am Mac, hab RSS-Feeds gelesen. Dann ging ich zu den Eltern einen Monitor installieren. Am Nachmittag hab ich dann die Wohnung geputzt und bin einkaufen gegangen. Am Abend Kino: Fast&Furious.

Sonntag war aufgrund des Wetters kein Problem: Gemütlich ein Buch auf dem Balkon gelesen, während via APE Musik aus dem HomeCinema trällerte. Einzig am Abend hätte ich gerne meine Serien NCIS und The Mentalist geschaut. Aber ich konnte mich dann am Mac auch beschäftigen.