Futurama Flash

futurama title screen

Ich gebs zu: Ich kann von Futurara nicht genug kriegen. Ich finde es einfach genial, mit welchen Jockes diese leider eingestellte Serie Folge für Folge aufwarten konnte. Matthew Groening und seine Crew hat mit Futurama ein Universum geschaffen, welches seines gleichen sucht. Nicht mal “Die Simpsons” können sich mit Fry, Lela, Bender und Co messen. Klar, auch die Abenteuer von Homer’s Familie schaue ich mir immer wieder gerne an, aber die Charaktere, Parodien und Witze sind in Futurama einfach einen Stufe besser. 

Nun habe ich mal mein Exsila-Guthaben investiert und mir die Staffeln 1-4 gekauft. Denn: Futurama wurde nach der vierten Staffel abgesetzt – nicht nur für mich völlig unverständlich. Ok, der Humor ist vielleicht gegenüber den Simpsons nicht ganz so Kindertauglich, was wahrscheinlich den Zuschauerkreis etwas einschränkt. Schliesslich muss man verstehen, was zum Beispiel “Snu-snu” ist ;-)

Es gibt neben diesen vier Staffeln noch Folgen in Spielfilm-Länge. “Bender’s Big Score“, “Die Ära des Tentakels” und “Bender’s Game” sind neben den eigentlichen Serienfolgen nach der Staffel 4 bisher erschienen. “Bender’s Big Score” hab ich mal gesehen, aber leider noch nicht im DVD-Regal stehen. Die anderen beiden kenn ich noch gar nicht – müssen aber zwingend auch noch beschafft werden.

Dieser Trailer von “Bender’s Big Score” zeigt genau den Witz, der in allen 72 Folgen der vier Staffeln so genial ausgelebt wird. Der Sender BOX, Bender’s Missetaten (im Trailer der Terminator-Verschnitt) und auch die Hypnosekröte sind alles geniale Serienelemente, welche immer wieder auf’s neue Spass machen. Mein favorisierte Charakter ist dabei aber Professor Farnsworth – der Urururur…-Enkel von Fry, dicht gefolgt von Bender und Fry. Der 160-jährige Prof, der mit seiner senilen Art stets Experimente durchführt, welche öfters mal irgend eine Grenze überschreiten, welche die Menschheit nicht überschreiten sollte. 

futurama-cast

Daneben gibt es zig weitere Charaktere, welche des Öftern mal vorkommen. Oben seht ihr ein Bild mit allen möglichen Charakteren. Ich hab mir nun innerhalb weniger Wochen alle Folgen (ohne den 3 Filmen) angesehen. Das sind also alle 72 folgen à durchschnittlich 20min. Das gibt schon eine gewisse Überdosis. Aber, sobald ich Futurama im EPG lese, weiss ich, was ich im TV sehen will – sehen muss! Abhängig? Ja, so muss man das wohl bezeichnen. Aber ich kann damit umgehen ;-)

Jump&Run im Cinema

Gestern haben Kuschti, ScratG und ich uns den aktuellen SciFi-Film Jumper rein gezogen. Voll Hoffnung und ohne auch nur ein Wort über Kritiken zu lesen gingen wir McDonnald-gestärkt ins Maxx2.

Die Zeichen für ein neues SciFi-Action-Highlight standen dann auch sehr gut. Schliesslich hat der Regisseur Doug Liman schon bei der Bourne Identidät und Mr. & Mrs. Smith mitgewirkt. Dann kommt noch hinzu, dass das Thema, dass es Personen gibt, welche sich einfach so spontan “beamen” könnnen (sprich jumpen) eine Menge Potential in sich birgt.

Aber was wurde uns da nun im Lichtspielhaus gezeigt? Ein Film, welcher mit den Specialeffects zu glänzen mag, aber storymässig einfach nichts taugte. 

Als 15-jähriger erkennt David Rice (Hayden Christensen) durch einen Unfall, dass es jumpen kann. Damit raubt er zuerst dann mal eine Bank aus und lässt es sich fortan sehr egoistisch gut gehen. Er verliert kein Gedanke, seine Fähigkeit auch für andere einzusetzen. 

Als er dann von Samuel L. Jackson aka Roland mal in die Schranken gewiesen wird, hofft man auf eine Wende. Aber er macht in der nächsten Szene schon so weiter, als ob nichts gewesen wäre.

Alles ist so vorhersehbar, wäre da nicht die Jumper-fähigkeit, so wäre der Film pure Langeweile. Dank dem Jumpen kommt wenn schon optisch gewisse Unterhaltung auf.

Das Ende dann lässt sogar noch einen zweiten Teil erahnen. Hoffen wir, dass die Macher des Films bei einer Fortsetzung die Kritiken dieses Teils ernst nehmen und so ein echtes Highlight hinkriegen.

Meine Wertung für diesen Film: 3.0/5 Punkten

Welcome to the Wild Wild West

Meine CinéCard glüht seit ich sie habe immer mehr. Kuschti, ScratG und ich gingen in letzer Zeit wöchentlich mehr als ein Film im Kino ansehen. Damit wir unsere Quote auch weiterhin so hoch halten können, gingen wir am Montag den Film 3:10 to Yuma sehen.

Das Genre Western konnte in letzter Zeit nicht mehr mit grossen Filmen aufwarten. Es gibt sogar solche, welche den Western für Tot erklärt hatten. Tia, soviel vornweg: Da waren wohl ein paar etwas voreilig – ich inklusive!

Die Gangster-Bande rum um Ben Wade (Russell Crowe) überfällt eine Post-kutsche, welche viel Geld der Eisenbahn-Gesellschaft Southern Pacific Railroad in die Stadt bringen sollte. Der Überfall wird aber vom bankrotten Farmer und Kriegsveteran der Union Army Dan Evans (Christian Bale) und seinen Söhnen per Zufall beobachtet. Die Bande aber wiederum bemerkt die Beobachter gleich und nimmt ihnen die Pferde weg, damit diese den Überfall nicht melden gehen können – bzw. zumindest nicht bevor die Bande ihren Plan fertig ausführen konnte.

Die beiden treffen dann wieder in der Stadt aufeinander, was dann dummer-weise zur Verhaftung Wade’s führt (meine Lieblingsszene!). Nun gut, Wade soll nun nach Contention zum Bahnhof gebracht werden, wo dann um 3:10 Uhr der Zug nach Yuma fährt (In Yuma, Arizona ist das Gefängnis, welches auf Wade wartet). Das blöde daran: Es ist ein 3 Tages Ritt, bis nach Contention. Und die Bande wird alles daran legen, ihren Boss wieder zurück zu kriegen.

Der Film hat wirklich Spass gemacht. Jeder, der auch nur etwas mit Western oder einfach einem kurzweiligen und spannendem Film anfangen kann, sollte sich den Todeszug nach Yuma, wie er im deutschen auch heisst, nicht entgehen lassen. Es gibt die typischen Western-Elemente wie Schiessereien (wo ca. 80% aller Kugeln daneben gehen), Eisenbahngesellschaften, Salons und der stete Versuch der Korruption.

Meine Empfehlung für diesen Film: 4.5/5 Punkten