iHome iP99 – Review

iHome iP99

Meine Suche nach DEM (meinem) Wecker ist bei mir ein Thema, das sich schon etwas länger hinzog und auch ein paar “Investitionen” mit isch brachte. Nun aber scheint die Suche ein Ende zu haben. Ich habe mich für den iHome iP99 entschieden.

Was aber hat iHome mit dem iP99 besser gemacht, als die Geräte, welche zuvor bei mir auf dem Nachttisch standen? Gehen wir also nochmals die Geräte durch, welche bisher im Einsatz waren: Ich besitze schon seit ca. dem 10 Lebensjahr einen Philips Radiowecker, welcher die Uhrzeit anzeigte und mich via Analog-UKW oder Buzzer wecken konnte. Seines Alters wegen aber wurde/sollte dieser ersetzt werden.

Als erstes entschied ich mich für den Revo Blik WiFi Wecker, der als grosses Feature Internetradio bot. Leider aber war er einerseits akustisch arg unterdurchschnittlich und vermochte technisch bedingt nicht überzeugen, was seine Weck-Qualitäten anbelang. Daher wurde das Teil wieder zurück gesendet.

Als Ersatz hab ich mir dann einen JBL OnTime zugelegt. Der war ohne Internetradio bestützt, dafür aber mit einem iPod-Dock. Soundqualitätsmässig war der JBL genial – vom Subwoofer-Ausgang habe ich aber nicht Gebrauch gemacht. Das Problem aber an dem Wecker war einerseits aber, dass er mit meinem “iPod” nicht wirklich klar kam – das iPhone musste zwingend im Flugzeugmodus sein, wenn man nicht von den GSM-Störgeräuschen wach gehalten werden wollte (und ach ja, das iPhone wurde auch nicht geladen). Was mich aber mehr noch störte war der Umstand, dass die Ambiente-Beleuchtung des Teils den Raum in ein sanftes Blau tauchte. Ich kann aber leider nicht wirklich gut schlafen, wenn es nicht wirklich dunkel ist.

Daher habe ich mir nun nach sehr langer Recherche den iHome iP99 gekauft. Der Wecker erlaubt wie der JBL zwei verschiedene Wecker-Setups (Zeit, Quelle), lässt aber auch ein iPhone anschliessen, welches ohne lästige “Flugzeugmodus”-Meldung aufgeladen wird und auch ohne GSM-Störgeräusche als Musik- und Weck-quelle genutzt werden kann.

Das Display lässt sich nur von Hand in acht Helligkeitsstufen dimmen, wobei die letzte Stufe das Hintergrundlicht komplett ausschaltet. Hier war der JBL mit seinem Lichtsensor etwas weiter – war aber selbst auf der niedrigsten Stufe mir noch zu hell. Geweckt wird mann dann von einem langsam lauter werdenden Weckton der eingestellten Quelle, welche bei der zuletzt eingestellen Lautstärke dann verbleibt. Den JBL hab ich hier nie so recht begriffen: er dimmte die Lautstärke ebenfalls langsam hoch – endete aber immer auf einem sehr lauten Niveau… Gegenregelungen meinerseits hat er stets kompensiert. Wenn man den Weckton nach dem Aufwachen weiter laufen lässt, vergisst oder gar anderswo nachtet, schaltet sicher der iP99 sich nach einer Stunde alleine wieder aus. Der UKW-Empfänger des iHome lässt Sender in 0.05 MHz Schritten einstellen, was mich positiv überraschte (JBL 0.1 MHz).

Die Soundqualität aber vermag nicht an die des JBL OnTime’s heran – reicht aber für Schlummer- und Weckaktionen vollkommen. Auch finde ich die Verarbeitungsqualität im Detail verbesserungswürdig. Ich hab mir aber nebst dem iHome noch diverse andere Geräte angesehen und musste feststellen, dass meine Erwartungen an die Verarbeitungsqualität selten bis nie wirklich erreicht werden. Auch der JBL OnTime, der XtremeMac Luna oder der iLuv iMM173 haben mich hier nicht vollends überzeugt.

Bleibt zu sagen, dass ich vom iHome sehr positiv angetan bin. Wer einen meiner Meinung nach gut designten Radiowecker mit iPhone-Dock sucht, findet mit dem iP99 ein solides Gerät. Preis gut 200 Franken.

AirTunes mit iTunes 8 Probleme

Heute hab ich mir bevor ich zur Arbeit ging noch schnell iTunes auf die Version 8 installiert. Als das durch war und auch Genius prima funktionierte, freute ich mich über den problemlosen Update, was ich eigentlich so auch von Apple (und eigentlich auch von allen Anderen) erwartete.

Während dem Tag hab ich dann aber bei Engadget gelesen, dass iTunes 8 Probleme mit der AirPort Express mache. Der verlinkte Apple Forums Thread lies mich Böses ahnen. Meine Feierabend-Arbeiten waren damit definiert. Continue reading

iTunes Fundstück: Miles Davis, Kind of Blue

Letztens hab ich mir bei Musik Hug in Luzern mal wieder ein paar Klavier-Noten gekauft. In einem Notenheft hab ich dann “All Blues” von Miles Davis gefunden. Ich hab dann mal in iTunes danach gesucht (um zu hören, wie es etwa klingen sollte… *räusper*).

So bin ich auf dieses Album gestossen. Da es nur 9 Franken kostete, hab ich mir das Album dann auch gleich mal gekauft. Zugegeben, eventuell hätt ich nur den Track “All Blues” gekauft – den kriegt man aber nur mit dem Album. Das Album höre ich derweil aber nun fast täglich. Finde es extrem entspannender Jazz.

Wusstet ihr, dass…

Kind of Blue ist Miles Davis’ achtes Studio-Album. Es erschien 1959 und gilt als Meilenstein in der Geschichte des Jazz. Das Album ist rein instrumental. Die auf dem Album zu hörenden Musikrichtungen variieren zwischen Modalem Jazz, Instrumental Jazz und Cool Jazz. Es sind sogar Elemente von Rock oder Pop zu finden. [Wikipedia]

Nun, wer mit der Musik Miles Davis was anfangen kann, sollte mal in dieses Album rein hören.