Man hätte in den letzten Tagen fast meinen können, dass es einfach nicht sein soll. Angefangen haben die “Überraschungen” damit, dass die bestellten Japan Railpässe nicht korrekt ausgestellt waren. So war bei Kuschti der Nachname in der ersten Version dann auch plötzlich “Bucher”, was so zu grösseren Diskussionen in Japan geführt hätte. Der Name muss mit dem Pass übereinstimmen, sonst gibt es keinen Railpass.
Die korrigierte Version haben wir dann per A-Post ins Büro bestellt, damit diese heute noch ankommt (ein Tag vor Abflug). Heute Morgen dann die nächste Hiobsbotschaft: Der Pass war nicht in der Post! Also sofort wieder telefonieren, ob die das nun wirklich ins Büro gesendet haben, oder doch wieder zu mir nach Hause (was wir nicht wollten, damit wir noch zeitlich reagieren konnten). Ich habe dann sogar noch meine Mutter aufgeboten, doch mal bei mir in den Briefkasten nachsehen zu gehen, ob der dort liegt – war aber nix da.
Es war dann schon ausgemacht, dass die uns am Flughafen dann direkt den letzten Railpass persönlich übergeben kommen – dann aber die Entwarnung: Der Pass kam am Nachmittag mit der Post dann doch noch im Büro an.
Dann bekam ich von der Swiss heute Nachmittag ein Mail, dass ich die Möglichkeit hätte, via Web-CheckIn die Sitzplätze zu reservieren. Wir haben uns das eigentlich schon vorgängig vorgenommen. Leider hatte ich aber arbeitstechnisch so was von Hochwasser, dass sich Kuschti dem dann annahm.
Dann die nächste Überraschung: Es waren in diesem Tool noch ca. 10 Plätze im ganzen Flieger (Economy) frei, welche man reserivieren konnte. Diese waren dann auch noch quer durch den Flieger verteilt. Wir fragten uns echt, was das für Leute sein müssen, dass alle schon die Plätze reserivert hatten, und fragen uns noch viel mehr, wie die das schon machen konnten.
Kuschti nahm dann aber abermals den Telefonhörer in die Hand und rufte den Web-CheckIn-Support an (welcher schon nach wenigen Klingeln persönlich abnahm!). Der teilte ihm dann mit, dass man daher nur noch so wenige Plätze sehe, da wir zu dritt seien. So werden in dem Tool einfach die Plätze noch angezeigt, welche für drei Personen effektiv noch buchbar waren. Das Tool ist hierfür aber nicht so bedienerfreundlich. Es ist nicht wirklich logisch. Die Kitag-Kinoreservation ist logischer aufgebaut. Kuschti konnte dann doch in der Reihe 30 die Plätze G,J und K so reservieren (ist ein Aribus 340); also Plätze welche direkt vor dem Notausgang sind (Beinfreiheit).
Ja, nun sollte es dann doch noch gut kommen. Morgen nun mal zum Flughafen reisen und mal sehen, wie das mit der Gepäckabgabe geht, wenn man Web-CheckIn gemacht hat (Anstehen?). Ich werd dann sicher n’kleines Anreise-Review schreiben, wenn mein MacBook wieder online ist.