Neues Jahr, neue Hardware?

apple-setup

Mein MacMini teilte mir heute mit, dass auch er im Jahr 2009 angekommen ist. Eine Tatsache, welche mein MacBook Air schon ein paar Tage länger bekannt ist. Nun hat sich aber mein MacMini eben gleich selbst zur Zielscheibe gemacht, denn er feiert im Februar seinen dritten Geburtstag. Und das ist ja schon ein recht hohes Alter, wenn man die durchschnittliche Aufenthaltsdauer anschaut, welche elektronische Geräte in meinem Haushalt haben. Klar, meine Xbox360 und mein LCD-TV haben den gleichen Jahrgang, aber da gibt es noch keinen Nachfolger, oder aber könnten auch noch in diesem Jahr ausgetauscht werden (der Fernseher weiss, wovon ich spreche). 

Nun gut, eigentlich ist Aperture die Anwendung, welche effektiv Ressourcen benötigt. Mein MacMini lässt mich zwar die Fotos ohne Probleme mit Aperture verwalten, aber sobald ich in effektive Bildanpassungen vornheme und dazu noch mit der Lupe arbeite, dann lässt sich der Kleine schon so ein paar Gedenksekunden.

aperture

Wenn ich das dann nicht auf dem MacMini mache, sondern auf dem Jungspunt MacBook Air, sieht das leider nicht viel besser aus. Er ist nicht gerade optimiert für solche grafische Arbeiten – dazu war er von mir aber auch nie vorgesehen. Seine Arbeit als Projekt- und Arbeitsorganisations-Gerät erledigt er perfekt.

Tja, und so komme ich zum eigentlichen Punkt. Einerseits hat sich bereits mein Bruder über oben abgebildeten Setup Kaufgedanken gemacht, andererseits habe ich auch bei Neuerdings.com einen Artikel darüber gelesen. Und irgendwie finde ich diesen Setup auch sehr interessant. Meine urspüngliche Idee war es (und mit dieser konkurenziert der Gedanke hier nun), dieses Jahr einen iMac zu kaufen.

Aber wie sieht nun der Setup in seiner Vollständigkeit aus? MacBook Air (MBA) für Arbeit/Unterwegs, MacBook (MB) oder MacBook Pro (MBP) mit Cinema Display für zu Hause? Wofür dann aber überhaupt noch das MBA? Zwei Notebooks sind ja auch irgendwie blöd. Ein MBP ist aber gut doppel so schwer. Ist das wirklich so ein Problem, 2.5kg zu tragen? Was meint ihr? Wie macht ihr das so? Was würdet ihr tun?

Gears of War 2

Nachdem ich die Horde bis zur Stufe 50 mit Kuschti und noch zwei Kumpels bereits vor ein paar Tagen erlegt habe, haben ScratG und ich gestern nun im Coop-Modus die Story des Xbox360-Spiels Gears of War 2 durch gespielt. Der ideale Zeitpunkt also, um ein Review über das Game zu fällen. Um es gleich vornweg zu nehmen: Gears of War 2 ist wohl der Action-Hammer des Jahres 2008.

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Der erste Teil hob die Latte für Action Spiele auf ein ganz hohes Mass. Daher war ich etwas skeptisch, ob man das noch überbieten konnte. Grafik, Sound und Story waren in Teil eins scheinbar unüberbietbar. Bei den ersten beiden Kriterien habe ich mich wohl geirrt – die Story aber lässt mir Raum zur Kritik… dazu aber später.

Worum gehts: Die Locust sind eine Spezies, welche nicht als Aliens aus dem All erscheinen, sondern aus dem Erdinnern die Oberfläche erobern wollen. Das führt natürlich zu Konflikten mit den Menschen. Zeitlich spielt sich das Ganze irgendwo parallel zu uns ab. Gebäude sind sehr massiv aus Stein gebaut – einem gotischen Stil nachempfunden, oder sonst so einem Baustil, Korrekturen erlaubt ;-). Technisch hingegen ist man weiter als unsere aktuelle Gegenwart.

Im Vergleich zum Vorgänger fällt auf, dass die Grafik nochmals einen ganzen Happen nachgelegt hat. Es erstaunt, was alles aus einer 3-jährigen Konsole rausgeholt werden kann. Auch akkustisch hat man als Zocker einen heiden Spass, wenn bombastische Viecher durch die Gegend stampfen. Eine Euphorie, welche von meinen Nachbarn aber wohl nicht geteilt wird. Schraubt man aber den Subwoofer zurück oder verzichtet gar komplett auf ein Home-Cinema geht viel von der Athmosphäse verloren. Also immer schön aufdrehen.

Spieltechnisch kannte man bereits aus dem Vorgänger den genialen Koop-Modus. Komme ich irgendwo nicht weiter, weil sich mein KI-Kollege nicht so verhält wie ich es gerne hätte, kann ich einfach ein Kollege einladen, der mich fortan bei der Story begleitet. Das muss dann nicht unbedingt einfacher gehen (erinnere mich an den Bombentransport), aber ich kann mich via Headset mit dem Kollegen abstimmen.

Der Multiplayer-Modus war für mich im  ersten Teil eher enttäuschend. Er war mir zuwenig abwechslungsreich, nicht wirklich flüssig genug und daher zu wenig motivierend. Das scheint wohl auch der Hersteller Epic erkannt zu haben und hat in Teil 2 den Multiplayer-Part stark ausgebaut. Horde im Speziellen hat mich schon ein paar Stunden gefesselt, da man im Koop gegen ansteigende Gegnerwellen antritt.

Dann aber zu meinem Kritikpunkt: Story (Achtung: Spoiler). In allen Reviews liest man, dass auch die Story genial und besser geworden sei. Ich hab das Spiel wie gesagt nun ja mal durch gespielt. Aber ich hab immer noch diverse Fragen, welche mir nicht beantwortet wurden. Ich treffe Menschen im Verlauf des Spiels an, welche von den Locust in Kammern festgehalten werden. Jene, welche befreit werden, sind aber ganz grau, in meinen Augen auch schon leicht “mutiert”. Ich treffe die Königin, deren Kopf sehr menschlich aussieht. Diese flieht aber und lässt ihren Lakaien auf uns los. Nach der Flut, als der Abspann läuft, frage ich mich dann aber, wo jetzt die Königin geblieben ist. Hier hätte ich mir noch einen Bosskampf erhofft. Auch irgendeine Auflösung der mutierenden Menschen zu Locust hätten die Story doch viel besser abgerundet. 

Klar könnte man nun einfach sagen, dass dies Spielraum für einen dritten Teil offen lässt. Vergleicht man aber die Stories der beiden Teile nun mal, muss ich unter dem Strich feststellen, dass der Teil 1 seine Aufgabe als Geschichten-”Erzähler” besser gemacht hat. 

Unter dem Strich bleibt aber ein Konsoltentitel, der jedem erwachsenen Spieler (das Spiel geht aber nicht mit gerade sparsam mit der roten Suppe um) nur zu empfehlen ist. Das Spiel hat bis zum Ende eine dichte Athmosphäse mit vielen Abwechslungen und Ideen, welche man so noch nie in anderen Spielen gesehen hat. Die Story-Kritik/-Enttäuschung kommt erst beim Abspann auf.

Tokyo, wir sind unterwegs

Man hätte in den letzten Tagen fast meinen können, dass es einfach nicht sein soll. Angefangen haben die “Überraschungen” damit, dass die bestellten Japan Railpässe nicht korrekt ausgestellt waren. So war bei Kuschti der Nachname in der ersten Version dann auch plötzlich “Bucher”, was so zu grösseren Diskussionen in Japan geführt hätte. Der Name muss mit dem Pass übereinstimmen, sonst gibt es keinen Railpass.

Die korrigierte Version haben wir dann per A-Post ins Büro bestellt, damit diese heute noch ankommt (ein Tag vor Abflug). Heute Morgen dann die nächste Hiobsbotschaft: Der Pass war nicht in der Post! Also sofort wieder telefonieren, ob die das nun wirklich ins Büro gesendet haben, oder doch wieder zu mir nach Hause (was wir nicht wollten, damit wir noch zeitlich reagieren konnten). Ich habe dann sogar noch meine Mutter aufgeboten, doch mal bei mir in den Briefkasten nachsehen zu gehen, ob der dort liegt – war aber nix da.

Es war dann schon ausgemacht, dass die uns am Flughafen dann direkt den letzten Railpass persönlich übergeben kommen – dann aber die Entwarnung: Der Pass kam am Nachmittag mit der Post dann doch noch im Büro an.

Dann bekam ich von der Swiss heute Nachmittag ein Mail, dass ich die Möglichkeit hätte, via Web-CheckIn die Sitzplätze zu reservieren. Wir haben uns das eigentlich schon vorgängig vorgenommen. Leider hatte ich aber arbeitstechnisch so was von Hochwasser, dass sich Kuschti dem dann annahm.

Dann die nächste Überraschung: Es waren in diesem Tool noch ca. 10 Plätze im ganzen Flieger (Economy) frei, welche man reserivieren konnte. Diese waren dann auch noch quer durch den Flieger verteilt. Wir fragten uns echt, was das für Leute sein müssen, dass alle schon die Plätze reserivert hatten, und fragen uns noch viel mehr, wie die das schon machen konnten.

Kuschti nahm dann aber abermals den Telefonhörer in die Hand und rufte den Web-CheckIn-Support an (welcher schon nach wenigen Klingeln persönlich abnahm!). Der teilte ihm dann mit, dass man daher nur noch so wenige Plätze sehe, da wir zu dritt seien. So werden in dem Tool einfach die Plätze noch angezeigt, welche für drei Personen effektiv noch buchbar waren. Das Tool ist hierfür aber nicht so bedienerfreundlich. Es ist nicht wirklich logisch. Die Kitag-Kinoreservation ist logischer aufgebaut. Kuschti konnte dann doch in der Reihe 30 die Plätze G,J und K so reservieren (ist ein Aribus 340); also Plätze welche direkt vor dem Notausgang sind (Beinfreiheit). 

Ja, nun sollte es dann doch noch gut kommen. Morgen nun mal zum Flughafen reisen und mal sehen, wie das mit der Gepäckabgabe geht, wenn man Web-CheckIn gemacht hat (Anstehen?). Ich werd dann sicher n’kleines Anreise-Review schreiben, wenn mein MacBook wieder online ist.