Der Schnupper-Segelflug beim SGOW

Gestern hat er stattgefunden, der Schnupper-Segelflug-Tag der Segelfluggruppe Obwalden (SGOW) und ich war einer von 13 Teilnehmer. Wie kam es aber eigentlich überhaupt dazu? Hier auf dem Blog findet ihr keinen Hinweis, dass ich in der Richtung irgendwelche Interessen jemals geäussert hätte. Und in der Tat kann ich es selbst nicht mehr reproduzieren: Ich weiss, dass im März mir mein Chef (Obmann der SGOW) das Thema mal ins Ohr gesetzt hat, aber bis vor ca 2,5 Wochen hab ich diesbezüglich nichts unternommen – ich habe mich aber doch relativ oft an das Gespräch im März zurück erinnert.

Und genau vor ca. 2,5 Wochen landete ich – warum auch immer – wieder auf der Seite des SGOW. Dort wurde man gleich von der Info begrüsst, dass bald Schnuppertage statt fänden. Nach nicht sonderlich langen Überlegungen meldete ich mich an. Echt, ich konnte mich bereits am Folgetag nicht mehr erinnern, was mich an dem Abend auf die Seite der Segelfluggruppe Obwalden trieb.

Die Wartezeit bis zum gestrigenTag wollte nun aber einfach nicht vergehen. Also nutzte ich die Zeit, um mehr über Segelfliegen zu erfahren. Ich fand so auch Videos, welche von SGOW-Segelfliegern erstellt wurden – und von mir schon zig mal abgespielt wurden… Leider aber verschaffte mir das nicht die erhoffte Erleichterung der Wartezeit, im Gegenteil.

Aber gestern war es dann endlich soweit: Nach einer kurzen Instruktion durch Surri, welche Instrumente und Hebel für was sind und wie man den Gurt im Notfall löst, falls wir abstürzen sollten (…), wurde das Cockpit auch schon geschlossen und es ging los. Ein paar Sekunden später schwebte die Twin Astir II schon über dem Boden.

In den 25min Schnupperflug (habs nicht nachgemessen, Zeit verging “wie im Flug” – sprich viel zu schnell) hiess es denn plötzlich von Hinten, ich solle 2x an dem gelben Hebel ziehen. Okay, ich zog 2x dran… Schleppseil löste sich. Dann erklärte mir Surri kurz, wie sich das nun mit Seiten-, Quer- und Höhenruder verhält und übergab mir dann das Steuer.

Und was soll ich sagen: das sind ein paar Dinge, welche man da stets im Auge behalten muss. Die geringsten Bewegungen am Steuerknüppel oder/und an den Pedalen werden sofort spürbar. Die Aussicht hat mich hie und da mal abgelenkt (und die war einfach der Hammer!), was aber sofort dazu führte, dass der Flieger zu langsam wurde (Nase zu hoch) oder in eine leichte Seitenlage geriet. Dennoch: ICH BIN BEGEISTERT!

Zurück am Boden zeigte mir Memo noch das Baulokal und die Hangars und erzählte mir viel über den SGOW selbst. Zoom (Erstes Video oben und Foto ganz oben) musste ich dann noch ausfragen bezüglich seiner Technik solche Videos und Fotos zu schiessen, aber auch mit den anderen Piloten und Schnupper-Flieger gestaltete sich so ein super Sonntag-Nachmittag.

Und das Fazit dieser Geschichte: Ja, ich will Fliegen lernen! Und so wie es aussieht, sind meine Chancen dies beim SGOW zu lernen recht gut. Insofern: wird fortgesetzt.

6 Tage HTC Sensation

Ja, was soll ich sagen: Smartphones wechsle ich “hie und da” mal wieder. Das Samsung Galaxy S hat mich nun schon viele Monate begleitet. Leider nicht immer zur vollen Zufriedenheit. Gerade das Taskmanagement hat mich auf dem SGS (Android 2.2) öfters enttäuscht, wurde das Gerät doch schnell mal langsamer oder der Akku litt unter zu vielen laufenden Apps. Und auch KIES, die Desktop-Software ist nicht über “jeden Zweifel erhaben”… Daher machte ich dann auch mal einen Abstecher zu Windows Phone 7 mit dem Samsung Omnia7, welches mir sehr gut gefallen hat. Deutlich wertigere Verarbeitung, schnelles OS und einheitliches UI machen beim Omnia7 wirklich Spass. Einzig die magere App-Auswahl lies mich wieder mein SGS hervor holen. Das kürzlich erschiene Update auf 2.3.3 machte die oben genannten Probleme dann auch deutlich geringer: Das Ding wurde schneller, stabiler und hatte auch ein paar neue Details drin.

Dennoch: Ich wollte mal einfach wieder was neues. Und eine Vertragsverlängerung konnte ich ja schon seit fast einem Jahr mal wieder in Anspruch nehmen. Also war nur die Entscheidung pendent, welches Gerät: Samsung Galaxy S2 oder HTC Sensation. Super AMOLED Plus vs. qHD LCD. Nochmals Samsung oder mal wieder ein HTC (hatte ja vor gut 2 Jahren auch schon mal ein Hero).

Die Entscheidung field auf das HTC. Auf der Heimfahrt vom Swisscom-Shop blieb dann noch mein Auto stehen (Lichtmaschine,… andere Geschichte), weshalb ich während der Wartezeit auf den Pannendienst schon mal mit dem HTC zu spielen anfing. Viele Umsetzungen gefielen mir von der ersten Sekunde an sehr gut. HTC hat an viele kleine Details gedacht.

Nach weiteren Tagen mit dem Gerät konnte ich mir echt vorstellen, dass ich es länger behalten will. Nur ganz wenige Punkte würde ich noch verbessern: Der Wecker sollte vielleicht nicht gleich mit der eingestellten Lautstärke starten (SGS dimmt ein) und/aber der Lautsprecher dürfte in Max-Stellung lauter sein.

Mein HTC Sensation nach 6 Tagen

Aufmerksame Leser werden die Vergangenheitsform bemerkt haben, mit welcher ich über das HTC schreibe. Der Grund dürfte nach dem Bild oben auch klar sein. Leider scheint es mir nicht gegönnt zu sein, mich weiterhin am HTC zu erfreuen. Am 6. Tag mit dem Gerät passierte das Unglück. Eigentlich funktioniert es noch, inkl. Touchscreen, aber die Scherben fallen teilweise bereits heraus oder schneiden zumindest am Finger (ans Gesicht halt ich das Ding nicht mehr).

Ich hab nun mal HTC den Fall geschildert, ob sich das reparieren lässt und habe auch einen Reparaturdienst aktiviert. Wenn man es wieder hin kriegt (mit vernünftigem Aufwand), wäre das toll (würde ja nebst der Autoreparatur nicht mehr schwer ins Gewicht fallen). Aber falls es aber ein wirtschaftlicher Totalschaden ist…

Hattet ihr vielleicht schon mal so ein Fall? iPhones waren ja auch schon oft so ähnlich zu sehen. Inputs wären sehr willkommen.

UPDATE 06.07.11: Hab das Telefon gestern nun auf geheiss von HTC der Swisscom zur Reparatur gebracht. Dauere 2-3 Wochen, soll ca. 180 Fr. kosten.
Interessant: Man hat mir gar keinen Beleg oä mitgegeben. Ich bin einfach mit einem Telefon weniger aus dem Shop raus… hmmm… ja, wird wohl stimmen… hoff ich…

Erste Tests mit Zwischenringen

Hab heute kurz mal mit den Zwischenringen rum gespielt. Dabei musste ich noch einen kleinen Makel bei meinen 3 Stück (12mm, 20mm, 36mm) feststellen: beim 20′iger war die mechanische Blendensteuerung irgendwie kaputt… nachdem ich den kurz mal komplett zerlegt hatte, den Makel repariert und dann alles wieder ohne Rest-Teilen in 1 Stück zurück geschraubt hatte, ging er dann.

Nun, mit dem 105′er Makro Objektiv krieg ich bis jetzt nichts nahes hin. Mit dem Lensbaby wars dann deutlich einfacher… und mit dem AF-S 35 f/1.8 passte es dann (Setup im Bild oben)… wenngleich… “passen” ist da wohl der falsche Begriff. Für das nachfolgende Bild hatte ich einen geschätzten Abstand von Frontlinse zum Papier von ca. 1cm. Das Objektiv lag eignetlich auf dem Papier auf… und nur ein kleiner Spalt bot dem SB-900 Blitz noch die Möglichkeit, entfesselt etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Ich war eigentlich überrascht, mit solch einfachen Mitteln ein solches Makro hinzukriegen. Wenn man die Original-Aufnahme mit der Lupe (Aperture) noch etwas vergrössert, wurde ich gleich nochmals überrascht. Man sieht die Toner-Partikel (oder so) und die effektiven Fasern des Papiers.

Werde nun mal in-House noch ein paar Setups an Objektiven und Anzahl/Auswahl Zwischenringen testen, bevor ich mich dann mal an “Real-Life”-Motiven wage. Der DoF beim Setup oben war schon etwas zu extrem, als dass ich den so noch in der Natur nachstellen kann… wenngleich… ein Filter davor und ich hätte genügend Schutz. Aber hab auf 52mm nur ne Nahlinse… hmmm… ;-)