Tokyo 08, Teil 6: Hotelbuchung, aber welches?

Es sind nur wenige Tage vergangen, seit dem letzten Post. ScratG kümmert sich ausführlich mich dem Japan RailPass, bzw. dessen Bedarf. Japan hat eine U-Bahn. Der RailPass ist hierfür aber nicht gültig. Es gibt aber auch eine S-Bahn, für welche er dann wieder gilt.

Solange man nur in Tokyo selbst bleibe, stelle sich die Frage der Notwendigkeit eines RailPasses – so ein Herr von PrimeTravel. Aber sobald man einen Trip nach Yokohoma (gut 30min entfernt) oder weiter vor habe, lohne sich der Pass sehr schnell.

Nun, wenn wir einerseits vom Flughafen zum Hotel (und zurück) fahren, dann sicher einmal zur TGS08 und einmal zum Tokyo Disney Ressort, sind das schon mal ein paar Zugfahrten, welche bezahlt werden müssen. Wenn wir dann wirklich noch schnell (im Sinne des Wortes) nach Kyoto runter donnern, ist der Pass alleine ja schon amortisiert.

Kuschti und ich haben uns derweil mit der Hotelfrage noch etwas auseinander gesetzt. Ich habe heute mal kurz bei Hotels.ch angerufen, um zu erfahren, wie das nun mit dem Preis zu verstehen ist. Es ist also wirklich so, dass wir pro Zimmer zahlen und nicht pro Person. Leider aber haben wir den Zuschlag vergessen, welcher für eine dritte Person in einem Zimmer zu zahlen ist. Daher kommen dann noch ein paar Franken dazu. So kostet der Aufenthalt für 3 Personen für 13 Nächte um die 4’000 Fr. (für alle 3 zusammen).

Wir haben nun (nochmals) uns kurz einen Überblick über die Hotels erstellt. Nun aber mit dem Filter ders präferierten Zielgebiets: Shinjuku. Also die Gegend, wo es an jeder Ecke warmer Sake gibt, wo die Karaoke-Bars auf unsere Goldkehlchen warten und wo Sushi das einzige Nahrungsmittel ist.

Ergebnis unserer Suche: Das Shinjuku Prince Hotel und das (neu dazu gekommene) Keio Plaza Tokyo. Das Keio liegt nun sogar noch leicht vor. Der Grund: GRATIS INTERNET. Geographisch, ausstattungstechnisch und bewertungstechnisch sind die beiden Hotels eigentlich fast identisch. Sogar preislich ist die Differenz nicht wirklich entscheidend. Aber Internet kostet im Shinjuku Prince Hotel 100Yen (1Fr.) für 10min. Denn hey: könnt ihr euch vorstellen, dass wir 2 Wochen offline sein könnten?
Morgen sollte es uns dann endlich gelingen, uns zu einer Buchung durch zu ringen. Dann wäre ein weiterer “relativ” wichtiger Teil unsers Japan-Trips erledigt. Dann können wir uns die restlichen Tage/Wochen damit beschäftigen, was wir dort so alles unternehmen werden.

Tokyo 08, Teil 5: Hotelsuche, Railpass und Sights

Am 21. Januar hab ich das letzte mal darüber geschrieben, dort mit dem Hauptthema, dass wir nun den Flug gebucht haben. Unsere Reisevorbereitungen sind seit dem Termin nicht wirklich fort geschritten. Daher haben ScratG und ich uns gestern bei Kuschti getroffen, um den aktuellen Stand unserer Planung zu analysieren und die nächsten Schritte zu planen. Nur zur Erinnerung: der Flug geht am 4 Oktober 08!

Wir haben uns auf den gestrigen Abend insofern schon mal vorbereitet, als dass ich ein paar Hotels mal gesucht habe. Dabei war mir – und diese Werbung sei mir hier mal erlaubt – www.hotels.ch sehr hilfreich. Ich erhielt so einen guten Überblick über Preise, Ausstattung und Lage möglicher Absteigen. Kuschti hat sich speziell noch mit den Hotels im DisneyRessort auseinander gesetzt und ScratG hat noch bezüglich Must-See’s informiert.

Gestärkt durch ein paar Bierchen und einem Döner, startete unsere Multi-MacBook-Surf-Session dann doch noch. Kuschti’s Recherchen ergaben, dass die Disney-Ressort-Hotels preislich etwas höher angesiedelt sind – ok, vielleicht würde uns Mickey-Mouse täglich wecken kommen?!? Also suchten wir neben meinen Vorschlägen (und Präferenzen) noch kurz nach weiteren Hotels. Kuschti kam dann aber selbst auch auf ein Hotel zurück, welches zu ScratG’s und meinen Favoriten zählte.

Ja, das Shinjuku Prince Hotel wäre schon ne nette Sache. Wenn der Preis wirklich stimmt und noch ein Zimmer für uns frei ist, wird unsere Buchung wohl bei diesem Hotel eingehen. Konkret: Preislich soll ein 3-Bett Zimmer für 13 Übernachtungen zirka 3’000 Fr. kosten.
Die Angaben bezüglich Preis scheinen uns jedoch noch etwas undeutlich, da nirgends konkret geschrieben wird, ob das pro Person oder pro Zimmer verlangt wird. Daher werd ich da mal wohl telefonieren müssen – nicht mit Japan, nur mit Hotels.ch.

Während dem Surfen nach Hotels stolperten wir natürlich auch immer wieder über das Thema, was wir in den 2 Wochen alles unternehmen wollen. Was es da so alles gibt? Nun, hier mal eine kleine Auswahl (Unsere Fotoapparate werden sich sicher nicht über Sujets bemängeln):

Natürlich aber will auch das Nachtleben erforscht werden. Karaoke-Bars (irgendwer von uns hatte die blöde Idee, sogar einen Camcorder mitzunehmen. Nun ja, wärmt schon mal den Sake…)
Letztere beiden Punkte oben (Kyoto & Hiroshima) bringen mich dann noch zum letzten Thema des gestrigen Abends: Benötigen wir einen Japan RailPass? Das ist eine Art GA für alle Züge mit der Ausnahme des Hochgeschwindigkeitszug Nozomi. Der RailPass ist denn auch nur für Touris erhältlich, welche Japan bereisen. (more infos).

Nun, eine Reise mit dem Zug von Tokyo nach Kyoto würde 12’700 Yen kosten (ein Weg!) – also gut 130 Franken – Retour 260 Franken (PS: dauert angeblich mit dem Nozomi gut 140min, sonst 160min). Der Pass kostet für 7 Tage 28’300 Yen, für 14 Tage 45’100 Yen. Wenn Kyoto, oder gar Hiroshima auf dem Programm steht (und gemäss Aussagen anderer darf man das nicht verpassen), ist also mindestens ein 1 Wochen-Pass schnell eine gute Investition.

Es fragt sich nun nur: werden wir den Zug so oft verwenden, dass sogar ein Pass für 14 Tage rentiert? Da müssen wir noch kurz Abklären, wie das mit den öffnetlichen Verkehrsmittel ist: Verwendet man prinzipiell den Zug, oder gibts noch ne U-Bahn, welche nicht im RailPass inbegriffen ist?

Es sind noch ein paar Abklärungen offen, welche wir nun schleunigst treffen sollten. Denn unser Flieger geht schon in wenigen Wochen. Hotel und RailPass muss noch in der Schweiz gebucht werden (ok, Hotel könnte man auch vor Ort, aber so viel Abenteuer mag ich dann doch nicht).

Die TGS will Gamer aller Arten zusammen bringen…

…na dann können wir ja dort nich falsch sein. Wie bei Gamesindustry.biz zu lesen ist, hat heute die Computer Entertainment Supplier’s Association neue Details zur Tokyo Game Show 2008 bekannt gegeben.

Das TGS steht in diesem Jahr unter dem Thema “Ready for Game Time!“. Dahinter stehe der Anspruch, dieses Jahr Spieler aller Arten und Entwickler zusammen zu bringen. Erwartet werden um die 180’000 Besucher (an diesen Total 4 Tagen). Also sind nebst Kuschti, ScratG und mir ja nur noch gut 179’997 andere Gamer und/oder Entwicker dort anzutreffen. Das wird so ja richtig familiär…

Dieses Jahr soll man an der TGS dann auch neue Ausstellungsbereiche geben, welche nebst Business-Services auch auf Casual-Gamer und Familien ausgerichtet sein sollen. 

Auch die offizielle Internetseite der TGS wurde mit dieser Bekanntmachung aktualisiert. Das neue Layout erscheint nun auch etwas zeitgemässer. Die 2007-Version der Seite war in meinen Augen da doch noch etwas altbacken.

Ja, sind wir mal gespannt, was uns die Japsen da neues zeigen wollen. Ich setz dann schon mal den Akku der Digitalkamera in die Ladestation…