Ecto 3 vs. WordPress 2.7

Mein Blog-Wesen kann schon so eine kleine Geschichte erzählen, zumindest was die technische Evolution angeht. Angefangen hat mein blog ja ursprünglich auf Blogger.com, einem Google-Service. Mit dem Move-to-Mac vor gut 3 Jahren wollte ich das dann mal ändern und versuche, einen Blog mit iWeb aufzubauen. Optisch war das ein bedeutender Schritt vorwärts – technisch hingegen eher ein “Gehe zürück auf Start“.

Kuschti hat mich stets “motiviert”, mein Blog doch endlich auf WordPress zu bringen. Erste Tests waren dabei eher ernüchternd, denn irgendwie fand ich meine WordPress.com Variante in gewissen Punkten wohl besser, aber Perfekt war anders. Aber Kollege Kuschti lies nicht locker, was mich dann dazu bewegte, WordPress in einem dedizierten Hosting zu betreiben. Das war wohl die grösse Evolution. Denn damit eröffneten sich dann doch noch ein paar Möglichkeiten, welche meinen Anpassungs- und Designanforderungen sehr entgegen kamen.

Wordpress Add New Maske

Seit ein paar Tagen läuft nun Version 2.7 von WordPress in diesem Blog (btw: das hier ist nun der erste Post, den ich online mit WP2.7 schreibe). Die neue Version hat administrativ doch ordentlich an Übersicht gewonnen. Ich bin aber eben nicht immer online, wenn ich mal wieder meinen Schreibdruck ablassen will. Und wenn ich unterwegs bin, lässt mein iPhone das MacBook Air einfach partout nicht mit dem Internet schwätzen. 

Und genau deswegen hab ich mich schon öfters nach Blog-Editoren umgesehen. Und dabei bleiben immer wieder die selben zwei Produkte am Schluss übrig: Ecto und Marsedit. Eine Entscheidung ist aber immer noch pendent… das könnte sich nun aber durch aptgetupdate ändern…

WordPress Theme Miniml passt

Seit meinem Launch letzten Donnerstag mit WordPress hat sich optisch schon wieder etwas getan. Ein Thema das bei WordPress-Bloggern viel diskutiert wird, ist das Theme, also das optische Erscheinungsbild eines Blogs. Dieses wechselt der ambitionierte Blogger dann auch hin und wieder mal. Das ist für mich als ehemaliger Google-Blogger eine neue Erfahrung. Denn bei Blogger ist man Theme-mässig “etwas eingeschränkter” und lässt die Optik dann auch mal Optik bleiben.

Tia, nun aber muss ich feststellen, dass ich dieses Treiben sehr gut nachvollziehen kann. Mein erstes Theme erfüllte rein technisch meine Anforderungen und konnte optisch mit meiner alten Blogger-Site mithalten. Aber die Masse an verfügbaren Themes hat mich dazu motiviert, nach einem besseren Theme zu suchen. Und so bin ich nach diversen Test beim diesem Theme hier gelande: Miniml

Dieses Theme fand ich bei Theme Lab. Nun, was aber gefällt mir an diesem Theme? Eigentlich finde ich zuerst mal das extrem reduzierte Design sehr ansprechend. Aber auch die Idee, auf der Startseite die Inhalte der verschiedenen Kategorien so darzustellen, fand ich sehr ansprechend.

Ich habe dann zuerst mal all meine Posts durch gekämmt, um die Kategorien zu setzten/korrigieren (meiner Meinung nach eigentlich zwingend nötig für Migrierende). So wusste ich am Schluss, welche Kategorien bei mir so vorkommen und vor allem wie viele es werden. 

Das Theme musste aber noch etwas angepasst werden. Angefangen bei der Datumsdarstellung, welche aber auch jetzt noch nicht 100%ig meinen Bedürfnissen entspricht. Dann war da noch der Link der Top-Story-Kategorie auf der Startseite, welcher zu weiteren Artikeln der Kategorie führt, falsch. Der wurde dann gleich mit der Variable gepatcht, welche die Top-Story-Kategorie definiert.

Dann fiel mir noch auf, dass meine Top-Navigation nur mit “Home” etwas mager war. Daher habe ich dort noch zwei Pages eingefügt, welche man eigentlich auf jedem Blog findet. Eine “Photos”-Seite wird noch folgen, sobald ich eine gute (!) Flickr-Integration finde (Tipps?). 

Ihr seht: Das Theme ist noch nicht ganz fertig, aber es ist sehr nahe an meiner finalen Vorstellung – in wie fern man auch immer ein Theme als Final bezeichnen kann.

Von Blogger zu WordPress

Wie ich vor langer Zeit schon mal einen Major-Release in meinem Blog-Wesen vollzog, war gestern nun der Start für den nächsten grossen Schritt. Spitzfindige Naturen werden sicher bemerkt haben, dass itchy.ch nicht länger auf Blogger basiert, sondern nun mit WordPress arbeitet.

Gehostet wird das Ganz aber nicht bei WordPress. Da WordPress ja auch selbst gehostet werden kann, wurde dieser Schritt gleich vollzogen. Mein Hoster ist Cyon, welcher mir von vielen anderen schweizer Bloggern (allen voran Kuschti) empfohlen wurde. Continue reading